Rollputz Knauf – praktisches Material, einfach aufzutragen

Rollputz Knauf – praktisches Material, einfach aufzutragen

Rollputz gilt als ein Material, mit vielen Vorteilen gegenüber anderen Materialien im selben Anwendungsbereich. Er wird in erster Linie genutzt um Wänden und Decken eine neue Oberfläche zu geben. Die Verarbeitung ist insgesamt nicht sehr schwierig, wodurch sich Rollputz auch als Konkurrent von Tapeten eignet. Der größte Vorteil liegt dabei besonders in den gestalterischen Möglichkeiten, die sich nach dem Auftragen eröffnen. Einer der Anbieter mit breiter Produktpalette ist dabei die Firma Knauf.

In den folgenden Textabschnitten wird dazu erläutert, wie Rollputz aufzutragen ist und welche Rolle die Firma Knauf dabei spielt.

Eigenschaften von Rollputz

Bei Rollputz handelt es sich um eine Variante von Putz, die sich dem Namen entsprechend, mit einer Rolle auftragen lässt. Am besten geeignet sind dafür Schaumstoffrollen. Danach kann der Rollputz dann noch weiter bearbeitet und geformt werden, wodurch er sich von anderen Materialien abhebt. Es gibt den Putz dabei in verschiedenen Ausführungen. Diese unterscheiden sich besonders durch die Korngröße. Im Rollputz sind kleine Körner eingearbeitet, die zur späteren Struktur der Wand beitragen. Die Korngrößen bewegen sich bei der Firma Knauf in der Regel im Bereich von einem halben Millimeter bis zu zwei Millimetern. Auch bei andern Anbietern sind das die üblichen Korngrößen.

Was vor dem Auftragen des Putzes zu beachten ist

Damit der Rollputz später gut hält und auch gut aussieht, sind entsprechende Vorbereitungen notwendig. Das gilt unabhängig davon, ob der Rollputz an die Decke oder an die Wand soll. Daher ist es enorm wichtig, dass der Untergrund frei von Schmutz ist. Dazu zählen besonders Fett, Staub und Wasser. Darüber hinaus ist auch eine glatte Wand eine gute Grundvoraussetzung. Der Rollputz ist nicht in der Lage, Unebenheiten auszugleichen. Löcher von Dübeln oder Fugen von Fliesen sollten daher entsprechend verspachtelt werden und hervorstehende Stellen unter Umständen abgeschliffen werden. Im Anschluss kann eine Grundierung aufgetragen werden. Die Wahl der richtigen Grundierung hängt von der Beschaffenheit und Saugkraft des Untergrunds ab. Saugstarke Untergründe sind daher eher mit einem Tiefengrund zu behandeln.

Es sollte darauf geachtet werden, dass die Decke oder die Wand entsprechende Tragkraft hat, um die neu aufgetragene Schicht zu halten.

Auftragen des Rollputzes

Zum Auftragen selber werden nur wenige Werkzeuge benötigt. Rollputz gibt es in einer trockenen Form und bereits fertig aus dem Eimer. Die trockene Form ist zwar billiger, muss aber noch angerührt werden. Dazu eignet sich ein Rührquirl. Für beide Varianten werden dann später noch ein Abstreifgitter sowie eine einfache Schaumstoffrolle benötigt, unter Umständen noch ein Pinsel. Vor dem Auftragen mit der Rolle, sollte diese kurz über dem Abstreifgitter abgerollt werden, damit nicht zu viel Material verloren geht. Im Anschluss kann dann durch einfaches Abrollen an der Wand oder Decke, der Rollputz aufgetragen werden. Dabei sollte jede Stelle je einmal vertikal und einmal horizontal, also kreuzweise, abdeckt werden. Dadurch entsteht eine Schicht, mit angenehmer Dicke, sowie gutem Halt. Für schwer zugängliche Bereiche, wie beispielsweise Ecken, kann mit einem Pinsel nachgebessert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Schicht genauso dick ist, wie der Rest der Wand.

Da Rollputz oftmals sehr schnell austrocknet, ist es hilfreich das Auftragen, sowie das Nachbearbeiten, abschnittsweise durchzuführen.

Nachbearbeiten und Formen des Rollputzes

Die großen Vorteile des Rollputzes kommen, wie bereits angesprochen, erst in der Nachbearbeitung zur Geltung. Das liegt daran, dass diese Art Putz dafür gedacht ist, im Nachhinein geformt und strukturiert zu werden. Für eine möglichst gleichmäßige Struktur, die sich auch gut mit der Korngröße verbinden lässt, sind erneut Schaumstoffrollen geeignet. In diesem Fall handelt es sich dabei aber um so genannte Strukturrollen. Diese haben eine bestimmte Oberflächenstruktur, mit unterschiedlichen Porengrößen. Diese Struktur der Rolle wird dabei auf die Wand übertragen. Es können somit Muster entstehen, die beispielsweise an Raufasertapeten erinnern. Darüber hinaus lassen sich aber auch sehr individuelle Muster einarbeiten, indem Pinsel oder Schwämme genutzt werden. Dabei ist der Kreativität kaum eine Grenze gesetzt.

Es ist möglich den Rollputz vor dem Auftragen einzufärben. Dazu muss er abgetönt werden. Knauf bietet dazu eine Auswahl von zehn verschiedenen Naturtönen.

Knauf als Anbieter

Knauf bietet verschiedene Ausführungen an. Die Unterscheidung ist dabei nicht nur in der bereits erwähnten Korngröße. Es gibt verschieden hochwertige Produkte. Zusätzlich wird auch oft damit geworben, wie einfach einige Varianten aufzutragen sind. Neben der Möglichkeit den Rollputz vorher abzufärben, gibt es auch die Möglichkeit diesen später zu streichen. Dazu bietet Knauf auch eine Farbe an, die das Auffüllen von Zwischenräumen mit Farbe beim Streichen verhindern soll.

Fazit

Insgesamt ist Rollputz ein gutes Produkt, um den Innenraum, aber auch den Außenbereich neu zu gestalten. Es sollte auf gute Vorbereitung geachtet werden, um ein fehlerfreies Auftragen zu ermöglichen. Wenn das erfüllt ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten zum Nachbearbeiten. Knauf bietet dabei verschiedene Produkte an, um die Wände dementsprechend zu gestalten.

Zusammenfassung

Rollputz bietet viele Vorteile gegenüber anderen Materialien, um Wände oder Decken neuzugestalten. Dabei sind Vorbereitung und Nachbearbeitung besonders wichtig, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Die Firma Knauf bietet dabei Produkte an, um die gewünschten Ziele umzusetzen.

Artikelbild: © serato / Shutterstock

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.