Schritt für Schritt zur richtigen Anordnung im Bad

Schritt für Schritt zur richtigen Anordnung im Bad

Forscher haben herausgefunden, dass die Aufteilung der Wohnräume zum Teil dafür verantwortlich ist, wie schnell jemand sich vom Berufsalltag erholen und neue Energie tanken kann. Im Umkehrschluss bedeutet dies also, dass vor allem zugestellte sowie zu funktionell gestaltete Wohnräume ein Problem darstellen, die den Stressfaktor sogar noch erhöhen können. Das Badezimmer ist in dem Sinne ein wichtiger Bereich, denn hier muss die Privatsphäre gewahrt bleiben.

Wir zeigen im folgenden Beitrag auf, wie Sie Möbel richtig positionieren und sich selbst in kleinen Badezimmern einrichten, ohne dass alles zu beengend wirkt.

Mit den größten Einrichtungsgegenständen beginnen

Im Grundsatz beginnt man damit, die gegebenen Aufteilungen des Badezimmers zu gebrauchen. Dazu zählen insbesondere die vorhandenen Wasserleitungen, die für Badewanne, Duschkabine, Toilette und Waschbereich benötigt werden. Das spart zunächst Kosten für das Verlegen neuer Leitungen, des Weiteren halten Sie den zentralen Bereich frei. Eine Badewanne sollte vor allem in der Nähe natürlicher Lichtquellen aufgestellt werden, also im Einfallswinkel eines Fensters. Sofern an den Seiten noch Platz ist, kann dieser als zentraler Abstellbereich genutzt werden – zusätzliche Fläche findet sich unter dem Waschbecken sowie im Eingangsbereich, wenn man mit hohen Regalen arbeitet.

Ist der Raum im Badezimmer begrenzt, so empfiehlt sich eine Eckbadewanne – diese ist kleiner, dafür aber kompakter und nimmt wenig Platz weg. Zudem kann hier eine Dusche mit integriert werden, die ansonsten weiteren Platz wegnehmen würde. Wenn Sie nun der Meinung sieht, all dies würde den Raum beengen und die freie Fläche begrenzen, dann gibt es auch dafür eine Lösung: Helle Farben an den großen Wand-Flächen und den Decken. Diese lassen kleinere Nasszellen wesentlich größer wirken, zudem erleichtern sie die Aufteilung und Struktur ganz erheblich. Geben Sie dem Duschbereich ein farbenfrohes Motto, gebrauchen Sie mehrere Spiegel und ordnen diese so an, dass möglichst viele Bereiche mit natürlichem Licht ausgeleuchtet werden.

Stauraum und Sichtschutz

Im Badezimmer befindet sich für gewöhnlich sehr viel Kosmetik, neben den täglich benötigten Utensilien, die nur zum Teil offen zugänglich sein sollten. Gerade der Bereich am Spiegel wirkt zugestellt, Freiflächen werden zweckentfremdet genutzt und engen den Raum ein. Stattdessen sollten Sie mit hohen Regalen im Eingangsbereich, Ablagefächern unter den Schränken sowie funktionell nutzbaren Möbeln aus natürlichen Materialien arbeiten.

Unbehandeltes Holz, verziert mit einer frischen Blume und farbigen Accessoires und Dekorationen, wirkt sehr erfrischend und gibt Ihrem Badezimmer einen angenehmen Touch.

Inspirationen bekommt man hierfür unter anderem in Baumärkten wie beispielsweise Hellweg. Mittlerweile bieten aber auch schon gut ausgestattete Supermärkte schöne und funktionelle  Möbel für das Bad an. Für Einsteiger, die sich noch sehr unsicher bei der Gestaltung fühlen, ist der Fachhandel dann aber doch der geeignetere Ort.

Ein weiterer Bereich, der bei der Planung einer Nasszelle von Bedeutung ist, macht der Sichtschutz aus. Hier lässt sich hervorragend mit einem Plissee arbeiten, womit der Lichteinfall nach Belieben justiert und gesteuert werden kann. Die Bezüge sind in vielen Farben und Mustern erhältlich, die Installation in einfachen Schritten erledigt, der beruhigende Effekt enorm. Tagsüber nutzen Sie diesen als Sichtschutz, am Abend um die untergehende Sonne besser einfallen zu lassen. Besonders deutlich wird dieser Effekt, wenn Sie den zentralen Bereich im Bad auch mit einer Unterlage ausstatten. Der Bereich um Dusche und Badewanne sollte natürlich leicht gefliest sein, bei Gebrauch mit Handtüchern ausstaffiert werden – im übrigen Bereich aber gilt es, einen starken Grundton einzuhalten und alles weitere danach auszurichten.

Mit Licht und Schatten spielen

Achten Sie bei Ihrer Einrichtung auch darauf, dass Sie ohne große Mühen dazu in der Lage sind, spezielle Bereiche zu beleuchten. Gerade der Eingangsbereich, die Ablagefächer neben dem Fenster sowie ein Teil der Badezone, sind mit anderen Farbtönen auszuleuchten. Hierzueignen sich hochwertige LEDs, die mittlerweile eine Reihe von Farben und unterschiedlichsten Intensitäten umsetzen können, welche einfach zu steuern sind. Ein Tipp: Minimieren Sie die grundlegende Deckenbeleuchtung, stattdessen sollte der zentrale Bereich mit normaler Möbelbeleuchtung geschaffen sein. Im Endeffekt wirkt das Badezimmer somit gemütlicher, andere Bereiche sind nach Bedarf zu beleuchten.

Artikelbild: © jannoon028 / Shutterstock

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