Dies gilt es vor der Anschaffung einer eigenen Garten-Sauna unbedingt zu beachten

Dies gilt es vor der Anschaffung einer eigenen Garten-Sauna unbedingt zu beachten

Würde man die Leute in einer Umfrage nach ihrer liebsten Entspannungstechnik bzw. -Herangehensweise befragen, dann kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass ein Sauna-Besuch ziemlich weit oben in dem Auswertungs-Ranking auftauchen würde. Ein Aufguss in der Sauna ist nicht nur sehr gesund für den Körper, auch der Geist wird automatisch „mitgereinigt“ und man verfällt in einen Modus völliger Tiefenentspannung.

Doch warum soll dieses tolle und entspannende Erlebnis nur dann möglich sein, wenn man sein Eigenheim verlässt und sich in Richtung öffentliche Sauna hinfort bewegt? Der Sauna-Besitzer des Jahres 2019 möchte eine noch ruhigere Atmosphäre vorfinden können, als es in derartigen, für jedermann zugänglichen Orten der Fall ist. Die Sauna soll dahin, wo man sich ohnehin die meiste Zeit am wohlsten fühlt – ins Eigenheim!

Doch damit nicht genug. Immer mehr Personen entscheiden sich gegen eine Sauna im Haus und wählen ganz bewusst den eigenen Garten als neue Entspannungskulisse aus. Zwischen Pflanzen und idyllischem Grün sauniert es sich eben hervorragend! Der Traum von der eigenen Garten-Sauna – er ist keineswegs unerreichbar.

Die Wahl des passenden Standortes

Nur weil Sie sich für den Garten entschieden haben, bedeutet dies noch lange nicht, dass Sie das Thema Standortbestimmung nun gedanklich beiseiteschieben können. Man kann sagen, dass es jetzt erst richtig los geht und die folgenden Entscheidungen äußerst wichtig sind. Haben Sie einmal einen Standort für die zukünftige Garten-Sauna festgelegt, dann lässt sich an dieser Entscheidung so schnell nicht mehr rütteln.

Dies ist vor allem darin zu begründen, dass viele Kabel und Leitungen verlegt werden müssen, um die Sauna in Betrieb nehmen zu können. Auch muss für den Bau zunächst ein Fundament gegossen werden. Sind all diese zeitintensiven Arbeiten erledigt und die Hütte somit festverankert, dann lässt sie sich dementsprechend auch nicht mehr so schnell bei Bedarf manövrieren.

Lassen Sie sich Zeit bei der Standortbestimmung und gehen Sie gedanklich jeden einzelnen möglichen Standort durch, um auf diese Weise herauszufinden, ob die Wunschstelle ggf. auch mit negativen Aspekten einhergeht. Ist ein Strom- und Wasseranschluss unkompliziert nutzbar? Lassen die Bodenverhältnisse eine Bebauung der Sauna zu? Stört der Bau die umliegenden Grundstücke nicht? So oder so ähnlich sollten die Fragen aussehen, die Sie sich im Vorfeld selbst stellen sollten.

Ist eine Baugenehmigung erforderlich?

Ordnung muss in vielerlei Hinsicht in Deutschland von Gesetzeswegen her sein, ob dies auch beim Bau einer Garten-Sauna der Fall ist, kann man hingegen nicht pauschal benennen. Da baurechtliche Fragen von Bundesland zu Bundesland anders angegangen und beurteilt werden, bleibt einem hier nichts anderes übrig, als vorab zum Hörer zu greifen und sich individuell nach den Gegebenheiten zu erkundigen. Je nach Zuständigkeit können Bürgerbüro oder Bauamt meist in wenigen Augenblicken mitteilen, welche Schritte einzuleiten sind und wie man an dieser Stelle weiter verfahren sollte.

Das Gesamtfeeling muss stimmen

Bevor es thematisch zur eigentlichen Anschaffung der Sauna geht, sollte man sich schon frühzeitig darum bemühen, dass auch das Bild außerhalb des eigentlichen Saunabereiches stimmig und passend ausgerichtet ist. Dazu zählt beispielsweise auch ein kleines Becken zum Abkühlen nach dem Aufguss, oder auch eine Outdoor-Dusche. Auch eine langlebige und widerstandsfähige Gartenliege sollte unbedingt im eigenen Sauna-Garten zu finden sein, da diese die Entspannung nach einem Aufguss nochmal zusätzlich verstärkt.

Auf der Seite keessmit.de findet man diesbezüglich eine üppige Auswahl vor, die keinerlei Wünsche offenlässt. Die stylischen und gemütlichen Gartenliegen geben auch designtechnisch eine Menge her, sodass man die Optik perfekt an die der Sauna anpassen kann. Oftmals erweisen sich beispielsweise Modelle aus Teakholz als sehr passend. Doch auch metallische Gartenliegen machen einen erstklassigen Job und sorgen dafür, dass das Erlebnis Saunabesuch zusätzlich aufgewertet wird. Ein absolutes Must-Have für jeden Sauna-Garten!

Die wohltuenden und gesunden Eigenschaften eines Aufgusses kommen nicht nur im Inneren der Sauna zu tragen – draußen geht es erst richtig los! Der Körper braucht danach unbedingt eine ausreichende Abkühlung. Gartenliege, Wasserbecken und Co. sorgen draußen für das passende Grundgerüst.

Wie soll der Ofen befeuert werden?

Auch hier hat man zunächst die Qual der Wahl. Jede Option weist diverse attraktive Merkmale auf, sodass es im Vorfeld wichtig ist, diese alle genau zu beleuchten, um im Anschluss darauf zu entscheiden, welche die richtige für einen selbst ist.

Ein Holzofen bringt mit Abstand den besten und authentischsten Flair in die Sauna, da das knistern des Ofens schon alleine betrachtet ein absolutes Highlight darstellt. Hier muss man jedoch auch beachten, dass viele bürokratische Hürden zu nehmen sind, bevor man den ersten Aufguss überhaupt offiziell genießen darf. Der Schornsteinfeger muss bei jeder Holzofen-Anschaffung zunächst sein „Go“ für die Nutzung geben und auch Gesetze, die durch die Bundesimmisionsschutzverordnung zu tragen kommen, müssen eingehalten werden. Auch die Reinigung nimmt verhältnismäßig mehr Zeit in Anspruch.

Wem dies alles ein bisschen zu viel Bürokratie und Arbeit ist, der sollte sich lieber nach einem Elektro-Ofen umschauen. Das einzige worum man sich hier kümmern muss, ist der Starkstromanschluss, der die notwendige Energie zur Sauna bringt. Schon kann es losgehen!

Welche Sauna soll es sein?

Nachdem das „Wie“ geklärt wurde, muss nun das „Was“ beantwortet werden. Viele verschiedene Sauna-Typen lassen es zwar problemlos zu, dass man individuell auf seine persönlichen Vorlieben eingehen kann, viele fühlen sich jedoch zeitgleich von den vielen Auswahlmöglichkeiten wie erschlagen. Auch hier gilt erneut, dass man sich genug Zeit lassen sollte, um alle Optionen ausgiebig und detailliert zu betrachten. Nur so kann man sich sicher sein, dass man den passenden Sauna-Typ für die nächsten Jahre und Jahrzehnte ausgewählt hat.

Der Markt unterteilt sich in diverse Varianten. Fass-, Blockhaus- und klassische Sauna sind die mit Abstand beliebtesten Modelle. Typen wie Infrarotkabine, Saunakote oder Cubus Sauna runden das Angebot perfekt ab und erfreuen sich auch einer großen Beliebtheit.

Wer sich bei der Wahl des richtigen Sauna-Typs nicht sicher ist, sollte auf jeden Fall die Hilfe eines erfahrenen Experten in Anspruch nehmen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass man einen Sauna-Typ erhält, der zu den eigenen Vorlieben passt.

Gutes Material – gute Dämmung

Wer von Anfang an in das richtige Material investiert, der braucht sich bezüglich der Dämmung keinerlei sorgen mehr machen. Vor allem Rotzeder, Hemlocktanne, Polarfichte und Espenholz versprechen eine erstklassige Holzqualität, die zeitgleich eine sehr dämmende Machart aufweisen kann. Gutes Holz für eine Sauna trumpft durch eine hochqualitative Struktur und eine sehr faserdichte Zusammensetzung auf und sorgt somit auf ganz natürliche Art und Weise dafür, dass das neue Garten-Highlight perfekt gedämmt ist.

Zusammenfassung

Der Traum von der eigenen Garten-Sauna muss in der heutigen Zeit keineswegs ein Traum bleiben. Von günstig bis teuer gibt der Markt viele verschiedene Varianten her, sodass auch jeder individuell nach seinen Vorstellungen auswählen kann. Wer im Vorfeld genug Zeit in die Planung, Auswahl und Recherche investiert, der kann sich eines hochqualitativen Ergebnisses sicher sein.

Artikelbild: robertprzybysz / Bigstock.com

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