Home-Recording: Einrichtung eines privaten Musikstudios

Home-Recording: Einrichtung eines privaten Musikstudios

Einer der größten Vorteile eines Eigenheims ist es, hier in Sachen Lautstärke deutlich mehr Freiheiten zu haben als in jedem Mehrparteienhaus. Und wer eigene Musik macht, möchte diesbezüglich wahrscheinlich diese Freiheit nutzen. Hier kommt es allen Interessenten zupass, dass es relativ einfach und verhältnismäßig kostengünstig geworden ist, sich ein eigenes Musikstudio einzurichten, um zumindest im Kleinen erfolgreichen Musikproduzenten nachzueifern. Was dies alles beinhalten sollte, erklären wir in diesem Beitrag.

Das Heimstudio: Vorüberlegungen

Damit der Aufbau eines Home-Studios gelingt, ist es unabdingbar, zunächst einige Vorüberlegungen anzustellen. So kann umgangen werden, dass im Nachhinein Probleme auftreten, die mit einer sinnvollen Planung vermeidbar gewesen wären. Zu den relevanten Aspekten gehören:

  • die Wahl der Räumlichkeit,
  • Zugänglichkeit und Sicherheit,
  • die Haustechnik, die für das Studio benötigt wird
  • sowie wichtige Lärmschutzgesetze.

Die richtige Räumlichkeit

Die Basis für ein praktikables und gutes Home-Studio bietet die richtige Räumlichkeit. Bei der Auswahl sollten mehrere Aspekte berücksichtigt werden. Zum einen spielt die Größe des Raumes eine entscheidende Rolle. Diese sollte ausreichend sein, um das nötige Equipment darin unterzubringen sowie im Rahmen dieser Umstände nach wie vor einen guten Bewegungsfreiraum zu haben. Bereits an diesem Punkt ist es also wichtig, zumindest grob zu wissen, welche Geräte und Instrumente später im Studio Platz finden sollen.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, eher auf etwas mehr Platz zu setzen, als von Beginn an benötigt wird. So besteht für die Zukunft eine Flexibilität zur Erweiterung des Studios, wenn zum Beispiel ein Klavier oder ein größeres Mischpult hinzukommen sollen. Hinzu kommt die Lage des Raumes im Haus. Ein Wohnzimmer zum Beispiel ist alles andere als eine ideale Location für das Home-Studio. So wird dieser Raum, sofern der Hobby-Musiker nicht alleine wohnt, von der gesamten Familie genutzt.

Das Equipment kann daher im Alltag womöglich störend sein und die Flexibilität einschränken. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass der Musiker oftmals kaum Ruhe findet, um an neuen Songs zu arbeiten. Daher sind für die Einrichtung eines Home-Studios vor allem Räume ideal, die eine gewisse Abgeschiedenheit bieten. Oftmals entspricht vor allem ein Keller diesem Kriterium, alternativ bietet das Dachgeschoss eine sinnvolle und praktikable Option.

Zugänglichkeit und Sicherheit

Auf der anderen Seite muss der Raum zugänglich sein und über große Eingänge bzw. Türen verfügen. Dies ist vor allem deshalb wichtig, da der Hobby-Musiker hin und wieder große Gegenstände in Form von Equipment und Instrumenten in und aus dem Studio transportieren wird. Hier sollte zudem in Betracht gezogen werden, ob eine lange und gleichzeitig schmale Treppe, die in einen Keller oder ein Dachgeschoss führt, ein Hindernis sein könnte. Im besten Fall ist der Keller zusätzlich von außen zugänglich.

Zusätzlich müssen Faktoren der Sicherheit bedacht werden. Das Home-Studio ist oftmals der Standort für teure und hochwertige Geräte. Das Risiko für den Musiker, bei einem etwaigen Einbruch einen großen monetären Schaden hinnehmen zu müssen, ist dementsprechend groß. Daher ist es unabdingbar, zu überlegen, ob das Studio bereits ausreichend abgesichert ist. Dazu gehören unter anderem massive Türen und Schlösser, die einen Zutritt deutlich erschweren und nicht so leicht aufzubrechen sind.

Wenn das Studio zum Beispiel in einem Keller liegt und von außen durch eine einfache und wenig gesicherte Tür erreichbar ist, kann es sinnvoll sein, ein wenig nachzurüsten. Des Weiteren kann der Hobby-Musiker überlegen, ob es vielleicht sinnvoll ist, eine Alarmanlage einzurichten. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, einen Schutz vor Einbrechern durch Smart-Home-Anwendungen zu gewährleisten. Zur Sicherheit gehört zusätzlich ein ausreichender Schutz bei Bränden. Im besten Fall ist im Tonstudio ein kleiner Feuerlöscher vorhanden, der im Ernstfall genutzt werden kann.

Damit sich der monetäre Verlust im Falle eines Einbruchs trotz aller Sicherheitsmaßnahmen in Grenzen hält, ist es sinnvoll, die Geräte, die im Studio ihren ständigen Platz haben, zu versichern.

Haustechnik und was grundsätzlich vorhanden sein sollte

Zudem sollte Haustechnik vorhanden sein, die die Grundlage dafür bietet, in einem Home-Studio sinnvoll arbeiten zu können. Dazu gehören unter anderem:

  • Stromquellen,
  • Möglichkeiten zum Heizen,
  • Lichtquellen
  • sowie Zugang zum Internet.

Eine gute Stromzufuhr ist deshalb wichtig, da im Home-Studio einige Geräte betrieben werden, die Elektrizität benötigen. Hobby-Musiker sollten sicherstellen, dass es mehrere Steckdosen gibt und die Stromquellen ausreichend Power besitzen. Gleiches gilt für die Möglichkeiten zum Heizen. Gerade im Winter sind diese notwendig, um im Home-Studio entspannt arbeiten zu können und nicht zu frieren. Wenn das Studio in einem Keller liegen soll, ist es möglicherweise notwendig, hier nachzurüsten.

Lichtquellen (im besten Fall gleich mehrere) haben ebenfalls eine entscheidende Bedeutung. Sie sind notwendig, damit im Studio eine gute Atmosphäre für ein hohes Maß an Konzentration besteht. Das Arbeiten an Songs im Halbdunkeln ist sicherlich eher zäh und einschläfernd. Blaues Licht hingegen kann die Aufmerksamkeit unterstützen und fördern.

Schlussendlich sollte in der Räumlichkeit ein Internetanschluss oder die Möglichkeit, eine Verbindung über WLAN herzustellen, vorhanden sein. Unter anderem spielt dies für den komfortablen Download von virtuellen Tools und Sounds sowie die Möglichkeit des Streamens von Musik für ein wenig Inspiration eine wichtige Rolle.

Wichtige Lärmschutzgesetze

Zudem sollte sich der Hobbymusiker einen Überblick über die wichtigsten Lärmschutzgesetze verschaffen. Immer wieder gibt es juristischen Streit zum Thema Lärm durch Musik, der in einem Fall sogar bis zum Bundesgerichtshof ging. Oftmals betreffen solche Ereignisse jedoch Mehrfamilienhäuser. Nichtsdestotrotz können die Regelungen auch für Hobbymusiker, die in einem Einfamilienhaus leben, je nach „Arbeitslautstärke“ eine gewisse Relevanz haben.

Die Ruhezeiten, die einzuhalten sind, können je nach Bundesland variieren. Die nächtlichen Ruhezeiten sind oftmals zwischen 22 und 6 Uhr morgens gegeben, in einigen Fällen zusätzlich an Sonn- und Feiertagen ganztags (ein Beispiel für genau diese Regelung ist Berlin). In anderen Regionen geht die Nachtruhe wiederum bis 7 Uhr morgens. In vielen Kommunen gibt es eine Mittagsruhe zwischen 12 und 15 Uhr, in anderen wiederum bestehen hierzu keinerlei Vorschriften.

Darüber hinaus sollte darauf geschaut werden, ob es für das konkrete Baugebiet, in dem das Studio aufgebaut werden soll, besondere Einschränkungen gibt. Alle Regelungen dieser Art können bei der örtlichen Kommune angefragt werden. Natürlich spielt bei der Frage der Lärmschutzgesetze gleichzeitig die Isolierung des Studios eine Rolle (dazu gleich mehr).

Das Heimstudio: Eigentlich drei verbundene Räume

Sind diese grundsätzlichen Punkte geregelt, kann der Aufbau des Studios angegangen werden. Dabei besteht der Raum im besten Fall aus drei Teilen:

  • dem Musik-Areal,
  • dem Aufnahmebereich
  • sowie einem Werkstattbereich.

Wenn der Hobby-Musiker sein Studio gleich von Beginn an in diese drei Räume aufteilen möchte, lässt sich dies auf dem DIY-Weg relativ leicht durch den Bau von Trockenwänden umsetzen.

Das Musik-Areal

Das Musik-Areal ist der Teil des Tonstudios, wo der Hobby-Musiker seine Instrumente unterbringt. Hierbei ist es wichtig, ausreichend Platz zu lassen. Nur so können eine optimale und entspannte Performance und somit gute Ergebnisse beim Aufnehmen gewährleistet werden. Zudem spielen die Anordnung und Struktur eine Rolle. Wenn mehrere Musiker gleichzeitig spielen, ist es hilfreich, wenn diese Augenkontakt halten können und einen Blick auf die Performance des anderen haben. So lassen sich gerade bei neuen Songs die Feinheiten einfacher untereinander abstimmen.

Daher sollten die Instrumente auf eine Art und Weise platziert werden, die dies möglich macht. Das Musik-Areal bietet mit einer entsprechenden Struktur neben der Möglichkeit zum Aufnehmen von Songs gleichzeitig eine gute Basis zum Proben für Live-Auftritte.

Der Aufnahmebereich

Der Aufnahmebereich wiederum ist der Ort des Studios, an dem die Hard- und Software sowie die analogen Geräte für das Recording platziert Platz finden. Zudem kann hier für Gesangsaufnahmen eine Vocal-Booth mit einem oder mehreren Mikrofonen aufgestellt werden. Wichtig ist auch hier eine sinnvolle Anordnung. Alle Geräte sollten in greifbarer Nähe sein, um komfortables Arbeiten zu ermöglichen. Wenn der Hobby-Musiker zum ersten Mal ein eigenes Studio aufbaut, kann es nötig sein, hierfür immer wieder ein wenig auszuprobieren, bis die optimale Struktur gefunden ist.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, in diesem Bereich ein wenig Platz zu lassen, um neue Geräte, die dabei helfen, die Ergebnisse der Sessions weiter zu verbessern, sinnvoll integrieren zu können. Die Vocal-Booth sollte im besten Falle ein Sichtfenster haben und so platziert sein, dass die Person, die aufnimmt, und der Künstler, der singt, sich anschauen können. Das erleichtert den Workflow bei Gesangsaufnahmen deutlich.

Der Werkstattbereich

Zudem ist es sinnvoll, im Studio einen kleinen Werkstattbereich einzurichten. Mit wenig Aufwand können hier kleine Reparaturen selbst vorgenommen werden, für die ansonsten ein Gang ins Geschäft sowie eine kleine Investition nötig wäre. Dies spielt vor allem für die Instrumente eine Rolle. Das zeigt sich zum Beispiel bei einem Blick auf die komplexe Technik einer E-Gitarre. So müssen unter anderem die Tonabnehmer einen richtigen Abstand zu den Saiten haben.

Für das Justieren oder das Wechseln des Tonabnehmers sind Werkzeuge vor Ort hilfreich. Darüber hinaus kann immer mal wieder eine Saite reißen. Beim erneuten Aufspannen ist eine Werkstatt sicherlich ebenfalls eine Hilfe. Gleiches gilt für kleine Reparaturen an anderen Instrumenten wie dem Schlagzeug oder technischen Elementen wie einem Kabel.

Für die Einrichtung der Werkstatt reichen oftmals einfache Basics aus. Dazu gehört eine Werkbank, die einen festen Untergrund für die Reparaturarbeiten bietet. Zudem sollte ein Werkzeugset mit Schraubenziehern und Inbusschlüsseln vorhanden sein. Schlussendlich ist eine gute Ausleuchtung wichtig für Komfort beim Arbeiten sowie ein hohes Maß an Sicherheit vor Unfällen.

Das Heimstudio: Die wichtigsten Installationen und Tools

Nach der Aufteilung und Strukturierung der Räume kommen die Einrichtungsgegenstände und Tools, die der Hobby-Musiker in seinem Studio nutzen möchte, hinzu. Eine Rolle spielen hierbei unter anderem:

  • Schallisolierung und Raumakustik,
  • Hard- und Software,
  • analoge Geräte,
  • Mikrofone
  • sowie Studiolautsprecher.

Schallisolierung und Raumakustik: Viel mehr als nur Lärmschutz

Schallisolierung und Raumakustik sind zwei verschiedene Aspekte, bei denen es allerdings Schnittmengen gibt. Die Schallisolierung dient dazu, dass möglichst wenig Lautstärke aus dem Studio nach außen dringt. Die Maßnahmen zur Verbesserung der Raumakustik wiederum haben das Ziel, den Klang und somit den Komfort beim Arbeiten im Studio sowie die Ergebnisse zu verbessern.

Zur Isolierung müssen vor allem die Fenster und Türen abgedichtet werden. Hier kann besonders viel Schall entweichen. Zur Umsetzung können in diesen Bereichen Styropor- oder Akustikplatten angebracht werden. Wichtig dabei ist, dass die Fenster sich nach wie vor öffnen lassen, um eine ausreichende Belüftung der Räumlichkeiten sicherzustellen.

Die Wände wiederum lassen sich mit Steinwolle und Gipsplatten isolieren. Wichtig ist, darauf zu achten, dass auch über den Boden und die Decke möglichst wenig Schall entweicht. Daher ist es sinnvoll, zum Beispiel ein Schlagzeug auf einem Podest aufzubauen.

Für eine gute Raumakustik ist es wichtig, den Schall zu absorbieren. Hierbei helfen der typischen Studioschaumstoff oder Mineralwolle an den Wänden. Zur Absorption der Bässe wiederum besteht die Möglichkeit, sogenannte Bassfallen aufzustellen.

Hard- und Software: Das digitale Herz des Studios

Heutzutage werden die allermeisten Musikproduktionen digital aufgenommen. Hierfür benötigt das Tonstudio einen leistungsfähigen Rechner. Nur so können viele Spuren ohne eine Überlastung der CPU mit der Folge eines Ruckelns oder vollständigen Stockens des Musikprogramms eingespielt und bearbeitet werden.

Eine hochwertige Soundkarte wiederum ist ein wichtiger Bestandteil der Wiedergabe der Songs beim Aufnehmen und der Bearbeitung. Je besser die Qualität dieses Hardware-Tools ist, desto realistischer und hochwertiger ist der Sound – hierbei spielen zudem die Lautsprecher eine wichtige Rolle (dazu gleich mehr).

Zusätzlich benötigt ein Studio eine Digital Audio Workstation, kurz DAW. In diesem Programm werden die Songs aufgenommen und daraufhin mit weiteren Sofware-Tools bearbeitet. Bekannte und gängige DAWs, die auch in großen und professionellen Tonstudios genutzt werden, sind unter anderem Cubase und Pro Tools.

Weitere Softwareanwendungen, die bei der Nachbearbeitung eine Rolle spielen, sind Kompressoren, Equalizer, Reverbs und Delays. Zusätzlich gibt es eine ganze Reihe von innovativen Tools, die dabei helfen, den Sound auf eine bestimmte Art und Weise beeinflussen.

Daher ist es für Musiker sinnvoll, immer mal wieder zu schauen, was der Markt an Neuheiten zu bietet hat und ob diese einen Mehrwert für die individuellen Ansprüche ermöglichen. Zudem können die Tools dabei helfen, stets einen aktuellen und modernen Sound zu erzeugen, der mit professionellen Produktionen mithalten kann. Darüber hinaus sind digitale Instrumente wie virtuelle Synthesizer oftmals eine große Bereicherung bei der Produktion eines Songs.

Zusätzlich sollte in jedem Home-Studio mindestens ein Midi-Keyboard vorhanden sein. Hierüber werden die digitalen Instrumente angesteuert und eingespielt. Daneben gibt es die Möglichkeit, auf analoge Synthesizer zu setzen, die oftmals durch einen ganz eigenen Sound überzeugen.

Weitere wichtige Geräte für das Tonstudio

Neben dem Computer und der passenden Software sollte ein hochwertiges Home-Studio mit einer Reihe von weiteren Geräten ausgestattet sein. Dazu gehören unter anderem:

  • ein Preamp,
  • ein Mischpult
  • sowie andere analoge Geräte zur Bearbeitung des Sounds.

Eine Preamp hat die Aufgabe, ein Signal zu verstärken. Vor allem für das Recording mit einem Mikrofon, welches in vielen Fällen einen eher schwachen Pegel bietet, spielt dieses Gerät eine Rolle. Mithilfe des Preamps entsteht bereits bei der Aufnahme der Stimmen ein satter Sound, der passend eingepegelt werden kann.

In einem Mischpult wiederum laufen alle wichtigen Geräte und Instrumente, die im Studio genutzt werden, zusammen. Gerade bei Aufnahmen mit Live-Instrumenten ist ein analoges Mischpult sinnvoll. Zudem kann das Pult zum analogen Mixing eines Songs genutzt werden.

Als Ergebnis entsteht hierbei oftmals ein Sound, der sich bis zu einem gewissen Grad vom Klang der heute gängigen digitalen Mixes unterscheidet. Geräte wie Equalizer oder Kompressoren gibt es neben der virtuellen Variante in einer analogen Version. Ähnlich wie das analoge Mischpult bieten sie einen ganz eigenen Sound, der bei einigen Produktionen einen Mehrwert ermöglicht.

Mikrofone

Nicht weniger relevant sind die Mikrofone, die im Home-Studio für das Aufnehmen genutzt werden. Für das Vocal-Recording sind Kondensator-Mikrofone sehr gut geeignet. Sie überzeugen vor allem und einen klaren Sound sowie eine hohe Klangqualität. Solche Mikrofone gibt es in unterschiedlichen Preisklassen. Einfache Modelle liegen in einem Rahmen von mehreren Hundert Euro. Für ein professionelles Studio-Mikrofon sollte allerdings mindestens ein vierstelliger Betrag ausgegeben werden.

Neben dem Mikrofon benötigt der Hobby-Musiker für das Aufnehmen von Gesangsspuren einen Mikrofon-Ständer sowie einen Pop-Schutz. Zusätzlich müssen für das Musik-Areal spezielle Mikrofone zum Aufnehmen verschiedener Instrumente wie Schlagzeug oder Akustik-Gitarre vorhanden sein.

Studiolautsprecher: Der Klang, auf den es ankommt

Um gute Ergebnisse bei der Musikproduktion zu erzielen, sind die richtigen Lautsprecher essenziell. Dabei spielt ein umfangreicher Hörgenuss keine Rolle. Viel wichtiger ist es, dass die Boxen den Sound des aktuellen Projektes realistisch und ungeschönt wiedergeben. Nur so hat der Musikproduzent die Möglichkeit, Verbesserungen vorzunehmen, die dazu führen, dass die Musik schlussendlich auf allen Systemen klar und gut klingt. Lautsprecher, die diese Funktion erfüllen, sind die sogenannten Studio-Monitore.

Beim Kauf der Boxen sollte vor allem auf Qualität geachtet werden – der Preis spielt im besten Falle eine untergeordnete Rolle. Die Ausgaben für solche Lautsprecher sollten mindestens im mittleren bis hohen dreistelligen oder sogar im vierstelligen Bereich liegen. Die Investition hat in jedem Fall einen großen Einfluss auf die Qualität der Ergebnisse der Arbeit im Studio.

Zusammenfassung und Fazit

Ein Studio für das musikalische Home-Recording ist weit mehr als nur ein Raum, in dem man die Verstärker getrost aufdrehen kann. Es ist das in seinem eigenen Heim liegende Herzstück eines jeden ambitionierten Musikers. Aus diesem Grund sollte die Herangehensweise an diesen Raum nicht minder ambitioniert sein als der Wille, an den Saiten und auf den Tasten immer besser zu werden. Dann kann das Studio vielleicht wirklich der Ort sein, an dem eine ganz große Karriere ihren Ausgang nimmt.

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