Poolroboter für den eigenen Pool: Worauf Poolbesitzer achten sollten

Poolroboter für den eigenen Pool: Worauf Poolbesitzer achten sollten

In den vergangenen Jahren sind unsere Sommer von langanhaltenden Hitzeperioden geprägt, in denen sich Kinder und Erwachsene gleichermaßen nach Abkühlung sehnen. Leider hat nicht jeder das Glück, ein Freibad oder einen Badesee direkt in der Nähe zu haben. Deshalb steht fest: Mit einem Pool ist für Badespaß im eigenen Garten gesorgt. Sie können sich erfrischen, wann immer Ihnen der Sinn danach steht, Freunde zu einer Poolparty einladen oder schon morgens im kühlen Nass ein paar Runden schwimmen. Was viele bei der Verwirklichung Ihres Traums vom eigenen Pool nicht bedenken: Das Schwimmbecken im Garten braucht auch viel Pflege, da das Wasser sonst schnell grün wird. Der Pool muss also regelmäßig gereinigt werden. Hier schafft ein Poolroboter Abhilfe, weil er Ihnen viel Arbeit abnehmen kann. Statt mehrmals wöchentlich selbst den Poolboden und die Wände mühselig abzusaugen, erledigt der Roboter das für Sie. Wir beantworten hier die wichtigsten Fragen zum Thema automatischer Poolroboter.

Was ist ein Poolroboter und wie funktioniert er?

Der Poolroboter ist in der Lage, den Pool automatisch abzufahren und Schmutz zu beseitigen – ähnlich wie ein Staubsauger- oder ein Saugwischroboter, nur eben für den Pool. Er verfügt über einen Fangbehälter, wo der Schmutz gesammelt wird. Chemische Reinigungsmittel benötigt er in der Regel nicht. Wenn Sie einen Poolroboter nutzen, profitieren Sie von vielen Vorteilen:

  • Filtersystem wird geschont, weil das Wasser sauberer ist
  • Sie müssen nicht mehr so oft rückspülen
  • Der Stromverbrauch sinkt
  • Sie benötigen weniger Chemikalien
  • Die Umwelt wird geschont
  • Es bilden sich weniger Algen, Bakterien und Keime im Pool
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Poolroboter sind mit einem wasserdichten Gehäuse ausgestattet und werden über ein Stromkabel mit Energie versorgt. Am unteren Teil des Geräts sind Bürsten oder Lamellen angebracht. Sie lockern den Schmutz, saugen ihn auf und transportieren ihn in den Schmutzbehälter.

Auch ein Poolroboter muss natürlich regelmäßig gereinigt werden. Achten Sie darauf, dass dieser Prozess nicht mit mehr Zeit und Aufwand verbunden ist als die manuelle Poolreinigung.

Da es mittlerweile so viele verschiedene Modelle im Handel gibt, macht es auf jeden Fall Sinn, mehrere Geräte miteinander zu vergleichen, bevor Sie sich für einen Poolroboter entscheiden. Eine gute Anlaufstelle ist zum Beispiel die Webseite von „My Perfect Pool“.

Welche Marke ist geeignet?

Die Qual der Wahl beginnt schon, wenn Sie sich auf einen Hersteller festlegen möchten. Besonders empfehlenswert sind die Marken Dolphin, Zodiac und Steinbach. Für welche Poolroboter-Marke Sie sich entscheiden, hängt vom Poolroboter für den eigenen Pool ab. So ist Dolphin beispielsweise der Marktführer für Poolroboter. Dieses Unternehmen steht für umweltbewusste und innovative Roboter.

Wenn Sie nach einem günstigen Modell suchen, sollten Sie sich das Sortiment von Steinbach genauer anschauen. Es deckt das untere Preissegment ab. Dennoch sind die Steinbach Poolroboter zuverlässig und hochwertig.

Zodiac ist eine bekannte Marke, die unter anderem Schlauchbote, Wärmepumpe und eben auch Poolroboter anbietet. Das Sortiment an automatischen Schwimmbadreinigern ist bei dieser Marke äußerst breitgefächert, sodass es für jeden Anspruch ein passendes Modell geben sollte.

Worauf sollte man beim Einsatz eines Poolroboters achten?

Natürlich erleichtern Poolroboter Ihnen im Alltag die Pflege und die Reinigung Ihres Pools erheblich. Allerdings ist es wichtig, sie richtig einzusetzen, damit Sie sich lange daran erfreuen können. Achten Sie beim Einsatz eines Poolroboters daher auf die folgenden sieben Punkte, um für einen sauberen Pool zu sorgen:

  1. Die optimale Wasserqualität: Damit das Wasser wirklich sauber wird, kommt es auf den richtigen pH-Wert im Bereich von 7,0 und 7,4 an. Außerdem müssen Sie darauf achten, dass der Chlorwert zwischen 0,5 und 1,0 Milligramm pro Liter liegt.
  2. Die korrekte Wassertemperatur: Damit der Poolroboter richtig arbeiten kann, ist eine Wassertemperatur von 8 bis 35 Grad Celsius empfehlenswert.
  3. Die Reinigung vor dem ersten Einsatz: Bevor Sie den Roboter das erste Mal einsetzen – also nach dem Neukauf, nach dem Winter oder nach längerer Nichtnutzung –, reinigen Sie den Pool bitte manuell. Mit einer vorherigen Grundreinigung sorgen Sie dafür, dass der Roboter dann seine Arbeit gut erledigen kann.
  4. Regelmäßige Nutzung: Ein Poolroboter sollte regelmäßig und mindestens einmal wöchentlich genutzt werden. Andernfalls kann es passieren, dass der Schmutz sich zu stark festsetzt und der Roboter nicht mehr in der Lage ist, ihn selbstständig zu entfernen. Dann müssen Sie mit der Bürste nachhelfen. Ein täglicher Einsatz ist empfehlenswert.
  5. Pflege des Roboters: Auch der Poolroboter muss sauber sein. Nach jedem Einsatz steht daher eine Reinigung mit dem Gartenschlauch an. Vergessen Sie dabei den Filter nicht. Die Filtersäcke müssen nach der Nutzung ebenfalls gesäubert und getrocknet werden.
  6. Die richtige Unterbringung: Der Roboter sollte in einem geschützten Raum aufbewahrt werden – wie etwa im Gartenhäuschen oder im Keller. So ist er vor Wind und Wetter geschützt.
  7. Jährliche Wartung: Idealerweise lassen Sie das Gerät einmal im Jahr von einem Profi warten. Das verlängert die Lebensdauer.
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Welches Zubehör lohnt sich?

Eigentlich brauchen Sie nicht viel, um einen Poolroboter zu betreiben. Er wird einfach an den Strom angeschlossen und dann kann es auch schon losgehen. Allerdings gibt es auch noch ein bisschen Zubehör, das die Arbeit erleichtert.

Bevor Sie einen Poolroboter kaufen, achten Sie darauf, welche Zubehörteile für das Gerät angeboten werden. Gerade Bürsten und Filter sollten Sie zu einem bezahlbaren Preis nachkaufen können.

Meist ist ein Caddy empfehlenswert. Viele Roboter bringen mehr als 10 Kilogramm auf die Waage. Es ist mühsam, einen derart schweren Poolroboter vom Gartenhäuschen bis zum Pool zu tragen. Da kann ein Caddy eine echte Erleichterung sein. Zusätzliche Filter können auch eine gute Investition darstellen. Die mitgelieferten Standardfilter nehmen keinen besonders feinen Schmutz auf. Dafür ist ein Feinfilter geeignet. Wenn Sie Ihren Roboter nicht in einem Gartenhäuschen oder an einem ähnlichen, gut geschützten Ort lagern können, sollten Sie außerdem eine Schutzhülle erwerben. Sie bewahrt die Elektronik vor Nässe, Schmutz und Staub.

Zusammenfassung

Wer einen Pool im eigenen Garten hat, merkt schnell, dass die regelmäßige Reinigung und Pflege in Arbeit ausarten kann. Da ist ein Poolroboter eine gute Investition, denn er befreit den Beckenboden und die Poolwände selbstständig von Schmutz.

Artikelbild: polack / Bigstock.com

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