Waschmaschine defekt: Was können Sie tun?

Waschmaschine defekt: Was können Sie tun?

Es passiert immer im ungünstigsten Moment – direkt nach dem Urlaub, vor dem großen Familienbesuch oder der wichtigen Reise: Die Waschmaschine macht keinen Mucks mehr, obwohl ein Berg Wäsche dringend gewaschen werden müsste. Längst ist der Waschvollautomat zu einem der wichtigsten Haushaltsgeräte geworden. Doch funktioniert er nicht mehr, ist oft schneller Rat gefragt.

Die durchschnittliche Lebensdauer von den meisten Geräten liegt bei fünf bis zehn Jahren. Besonders teure Waschmaschinen können aber auch ohne Probleme bis zu 20 Jahre in Betrieb sein. Doch irgendwann schlägt der Verschleiß zu. Wo liegt das Problem? Können Sie die Waschmaschine selbst reparieren? Oder was kostet die Reparatur vom Fachmann? All diese Fragen beantworten die folgenden Zeilen!

Symptome und mögliche Ursachen für eine defekte Waschmaschine

„Kaputt“ ist noch keine Diagnose. Es gibt verschiedene Ursachen, warum eine Waschmaschine nicht mehr das tut, was sie tun soll. In manchen Fällen liegt nur ein kleines Problem beim Frontlader vor, in anderen ist es ein Totalschaden des Topladers. Das Wichtigste ist daher zunächst: Gehen Sie auf Fehlersuche, um den Grund zu erforschen!

Um herauszufinden, wo der Defekt bei der Waschmaschine liegt, sollten Sie zunächst wie folgt vorgehen: Drehen Sie das Wasser ab und lassen Sie die Maschine das restliche Wasser abpumpen. Macht sie das nicht mehr, können Sie mit einem Nasssauger nachhelfen.

Ein Nasssauger ist ein facettenreicher Helfer bei der Reparatur von Waschmaschine und Trockner. Wer keinen zur Verfügung hat, kann ihn günstig mieten und so weitere Überschwemmungen durch die defekte Waschmaschine vermeiden.

Die Fehlersuche

Im nächsten Schritt kann auf Fehlersuche gegangen werden. In manchen Fällen lässt sich der Defekt mit wenigen Handgriffen beheben, in anderen braucht es den Kundendienst. Machen Sie sich einen ersten Eindruck: Läuft Wasser aus der Waschmaschine aus? Dann ist oft ein Verschleißteil undicht und kann leicht selbst ausgetauscht werden.

Selbst wenn die Maschine nicht abpumpt, kann schon nur eine einzige, verklemmte Münze daran Schuld sein, die sich ebenfalls schnell entfernen lässt. Schlimmere Probleme sind eine defekte Laugenpumpe, Lagerschaden oder defekte Elektronik.

Typische Störungen sind oft:

  • Waschmaschine ist „tot“
  • Maschine schleudert nicht richtig
  • Waschmaschine pumpt nicht ab
  • Maschine läuft aus
  • Waschmaschine heizt nicht
  • Maschine klappert (Lagerschaden)
  • Motor dreht, Trommel aber nicht

Wenn die Maschine „tot“ ist

Regt sich die Waschmaschine nicht mehr? Ist kein Lichtsignal zu sehen? Dann liegt das Problem oft in der Elektronik. Hier gehört es zum Vorgehen, die Sicherung als Erstes zu überprüfen. Werden zu viele Haushaltsgeräte gleichzeitig verwendet, kann damit das Stromnetz überlasten und die Sicherung schaltet sich ab. Dieser Schadensfall ist schnell zu beheben.

Ein defekter Thermoschalter oder Hauptschalter kann ebenfalls der Grund sein, dass die Waschmaschine nichts mehr macht. Aber auch ein Kurzschluss kann hier die Ursache sein – wenn Feuchtigkeit in die Kabel und Stecker der Waschmaschine eingedrungen ist. Feuchtigkeit in der Isolation ist ebenfalls denkbar, die den Kurzschluss ausgelöst haben könnte. Oft hilft ein Kabelaustausch, der leicht machbar ist, wenn Deckel und Seitenwand entfernt sind.

Besitzen Sie einen älteren Toplader? Dann überprüfen Sie in diesem Fall auch den Sicherheitsschalter bei ausgefahrenen Rollfüßen. Ist dieser aktiviert, kann die Waschmaschine ebenfalls nichts tun.

Wenn die Maschine nicht richtig schleudert

Im Waschprogramm läuft alles noch reibungslos, aber beim Schleudern rumpelt sie und die Wäsche wird weniger trocken? Dann kann ein verschlissener Kohlen am Antriebsmotor die Ursache für den Defekt der Waschmaschine sein.

Dieses Verschleißteil ist günstig im Handel zu kaufen (es kostet circa acht bis 30 Euro) und kann den Motor nach Austausch wieder in Schwung bringen. Hilft diese Maßnahme nicht, kann der gesamte Motor defekt sein. Eine Reparatur lohnt sich hier wirtschaftlich nur selten.

Wenn die Maschine nicht richtig abpumpt

Ist die Pumpfunktion gestört, kann die Waschmaschine gleich mehrere oder unterschiedliche Symptome zeigen. Zum einen schleudert die Trommel nicht oder das Gerät „hüpft“ merkwürdig, zum anderen kann Wasser auslaufen, weil die Maschine undicht ist oder es läuft kein Wasser mehr ein. Auch eine warme Wäsche am Ende des Waschprogramms kann darauf hinweisen, das ein Problem mit der Laugenpumpe vorliegt.

Die Pumpe muss nicht kaputt sein, in manchen Fällen ist sie nur verstopft. Viele Waschmaschinen der großen Marken wie beispielsweise Bosch, Gorenje, Bauknecht, Siemens und Co haben hier eine Reinigungsöffnung zur Pumpe. Schauen Sie in die Betriebsanleitung wo diese zu finden ist – dann lässt sich das Problem an der Laugenpumpe feststellen. Aber auch der Abwasserschlauch kann eine Ursache sein, wenn sich hier Fremdkörper oder zu viel Kalk festgesetzt haben.

Eine Waschmaschine kann Wasser zudem nur Abpumpen, wenn es auch in die Maschine gelangen kann. Auch Probleme mit dem Einlaufschlauch können hinter diesen Symptomen stecken. Die Überprüfung der anderen Seite des Wasserkreislaufs gehört hier ebenfalls zum standardisierten Vorgehen.

Wenn die Maschine ausläuft

Das Bad ist voller Feuchtigkeit, die Waschküche steht unter Wasser? Dann läuft nicht selten die Waschmaschine aus. Eine Überschwemmung kann durch defekte Dichtungen verursacht werden – wenn beispielsweise die Türmanschette nicht mehr richtig schließt. Nicht selten zieht sich ein großer Riss durch die Türdichtung.

Bei Austritt von Wasser sind die Dichtungen jedoch nicht zwangsläufig defekt, sondern manchmal lediglich überlastet. So kann eine auslaufende Waschmaschine auch auf eine defekte Pumpe hinweisen. Ist der Einlaufschlauch verstopft oder undicht, ist der Schlauch vom Einspülkasten abgerutscht, ist das Flusensieb undicht oder das Trommellager defekt – auch diese Probleme führen zu einer undichten Waschmaschine.

Ebenso kann eine verstopfte Luftfalle das Problem sein. Dann läuft die Waschmaschinentrommel über. Ist der Saugheber in der Weichspülkammer verstopft, kann die Maschine auch undicht sein und Wasser austreten. Daher sollte bei diesem Defekt die Fehlersuche sorgsam vorgenommen werden.

Einlaufschlauch, Pumpschlauch und eine Türmanschette können in wenigen Schritten selbst ausgetauscht werden. Andere Defekte brauchen oft den Kundendienst oder bedeuten einen wirtschaftlichen Totalschaden.

Waschmaschine heizt nicht

Stoppt der Waschvorgang oder fühlt sich die Wäsche ungewöhnlich kalt an, kann der Defekt der Waschmaschine an der Heizung liegen. Nicht selten sind die Heizstäbe defekt, da sie durch permanente Erhitzung und Abkühlung einem recht hohen Verschleiß ausgesetzt sind.

Aber auch der Heizschutz kann hier als Fehlerquelle fungieren, wenn Kontakte durchgebrannt sind oder Probleme im Stromkreis können dazu führen, dass die Waschmaschine nicht mehr heizt. Hier ist es meist ratsam, den Fachmann zu rufen, damit er Heizstäbe, Kontakte und Elektrik professionell unter die Lupe nehmen kann.

Wenn die Maschine klappert und komische Geräusche macht

Die mechanische Arbeitsleistung einer Waschmaschine ist enorm, vor allem, wenn die nasse Wäsche in der Trommel hin und her geschleudert wird. Diese Unwucht wird bei einem Frontlader nur von einem Lager im Bottich aufgefangen, während Toplader hier doppelt gegen den Verschleiß in den Lagern geschützt sind.

Klappert die Maschine also, liegt die Störung nicht selten in der Lagerung – das ist ein sogenannter Lagerschaden, der oft bei dem Frontlader auftritt, beim Toplader seltener ist. Das defekte Trommellager ist an einem schleifenden Geräusch zu erkennen, wenn Sie die leere Trommel per Hand drehen. Dann hilft nur der Austausch.

Doch es muss nicht immer das Lager selbst sein – auch Federn und Halterungen rund um den Bottich der Lager können schnell brechen. Sind Sie gerade umgezogen? Dann ist dieser Fehler sehr wahrscheinlich durch den Transport verursacht worden. Ist die gesamte Halterung am Bottich gebrochen, ist das schwerwiegender, als es klingt! Hier kann eine Reparatur oft nicht mehr wirtschaftlich lohnenswert sein.

Wenn sich die Trommel nicht mehr dreht

Ein typisches Problem ist bei der Waschmaschine auch die Trommel, die sich gar nicht mehr dreht. Hier steckt ein defekter Keilriemen dahinter, der Schwungrad und Elektromotor miteinander verbindet. Dieses Kleinteil kann im Handel für unter 20 Euro erstanden werden, auch der Austausch ist mit ein wenig handwerklichem Geschick selbst zu realisieren.

Die Erste Hilfe für Zuhause: Das können Sie selbst tun

Bei manchen Störungen der Waschmaschine brauchen Sie nicht zum Telefon greifen und den Kundendienst rufen. Denn mit wenigen Handgriffen sind leichte Probleme schnell selbst behoben. Geht es um das Flusensieb, den Keilriemen oder den Austausch diverser Schläuche, können Laien oft selbst Hand anlegen und die Waschmaschine in Eigenregie ohne den teuren Fachmann reparieren. Zahlreiche Anleitungen im Internet helfen oft bei Unwissen!

Ersatzteile für die Waschmaschine können oft auch gebraucht gekauft werden. So wird auch die Reparatur von teuren Teilen wie dem Elektromotor erschwinglich. Nicht immer liegt ein Verschleißeffekt vor. Schauen Sie sich im Internet nach entsprechenden Bauteilen um.

So können Sie das Flusensieb reinigen!

Das Flusensieb sollte nicht erst gereinigt werden, wenn die Waschmaschine Störungen aufweist. Dieser Handgriff gehört zur Pflege des Haushaltsgeräts und sollte alle paar Wochen vorgenommen werden. So beugen Sie einer kaputten Waschmaschine auch vor.

Denn das Flusensieb nimmt Fremdkörper aus der Waschtrommel auf – also die Haargummis, die Münzen oder Schrauben, die in den Hosentaschen vergessen wurden. Auch Flusen und Fusseln sammeln sich hier gemeinsam mit Waschmittelrückständen. Wird es zu viel, kann das Flusensieb verstopfen: Wasser wird nicht mehr richtig abgepumpt, Schleudern funktioniert nicht mehr oder die Maschine riecht unangenehm.

Das Flusensieb findet sich sowohl beim Toplader als auch beim Frontlader auf der Vorderseite, im unteren Bereich. Es wird durch einen Deckel oder eine Blende versteckt. Diese gilt es, zu entfernen Machen Sie sich auf etwas Austritt von Wasser gefasst, wenn Sie das Flusensieb öffnen: Halten Sie ein Gefäß bereit. Das Sieb selbst lässt sich mit einem leichten Dreh herausziehen und anschließend reinigen. Vergessen Sie nicht, auch die Öffnung in der Waschmaschine zu säubern!

So gelingt die Auswechslung vom Keilriemen!

Ist der Keilriemen, wie oben beschrieben, Schuld, dass die Waschmaschine defekt ist, kann dieser auch leicht selbst ausgetauscht werden. Gerade bei älteren Modellen kann dieser reißen oder verrutschen. Um das zu überprüfen, müssen Sie die Rückwand der Waschmaschine öffnen.

Ein Keilriemen gibt es im Internet schon für weniger als 20 Euro. Achten Sie auf Kompatibilität: Modell und Baujahr müssen bei der Bestellung überprüft werden. Vor dem Austausch muss die Waschmaschine von Strom- und Wassernetz getrennt werden. Nach der Entfernung der Rückwand kommt der Keilriemen schnell ins Blickfeld.

Ist er nur verrutscht, kann er neu aufgezogen werden, um das aktuelle Waschprogramm zu beenden. Ist er gerissen, muss er durch einen neuen Riemen ersetzt werden. Das noch ungebrauchte Kleinteil kann zunächst zu eng oder zu kurz erscheinen – es braucht ein wenig Geschick, den neuen Keilriemen aufzuziehen. Am besten beginnen Sie am Antriebsrad!

Schläuche an der Waschmaschine selbst wechseln

Aber auch Zulaufschlauch und Ablaufschlauch können als Ursache für eine defekte Waschmaschine gefunden werden. Die Schläuche können mit der Zeit porös und undicht werden. Diese lassen sich ebenfalls leicht in Eigenregie wechseln.

Der Einlaufschlauch ist der Verursacher, wenn das ausgelaufene Wasser klar und geruchslos ist. Manchmal ist dieser sogar nur am Einspülkasten abgerutscht. Findet sich Seife im ausgelaufenen Wasser? Dann muss der Abwasserschlauch gewechselt werden. Auch hier müssen Sie auf die Kompatibilität des Ersatzteils achten, damit der reibungslose Ablauf gewährleistet ist.

Vor dem Wechseln der Schläuche sollte der Hahn für den Wasserzulauf geschlossen werden. Auch ist es ratsam, ein Gefäß bereitzuhalten, um überschüssiges Wasser in den Schläuchen aufzufangen. Die Schläuche lassen sich leicht an Schlauchmutter oder Schelle am Wasserhahn oder Einspülkasten lösen, beim Einlaufschlauch braucht es nicht immer Werkzeug.

Beim Abwasserschlauch sind jedoch oft Schrauben zu lösen, um die Rückwand der Maschine zu öffnen, und den Schlauch von der Ablaufpumpe zu lösen. Das Ersatzteil sollte als erste auf die Pumpe gesteckt werden, bevor Sie ihn am Abwasserrohr befestigen. Vaseline kann das Anschließen erleichtern.

Kostencheck: Wie teuer wird die Reparatur vom Kundendienst?

In manchen Fällen ist es jedoch nicht möglich, eine defekte Waschmaschine selbst zu reparieren. Dann braucht es den Fachmann. Die meisten gehen hier immer von hohen Reparaturkosten aus. Doch diese sind individuell und lassen sich nicht pauschal angegeben. Erst wenn der Techniker vorbeikommt und sich den Schaden vor Ort ansieht, kann er einen Kostenvoranschlag machen.

Die Überprüfung der Maschine wird meist zu einem Pauschalpreis übernommen. Oft liegen die Preise hier zwischen 50 und 100 Euro. Die Reparaturkosten sind jedoch vom Defekt abhängig. Hier sind Materialkosten und Arbeitskosten ausschlaggebend. Aber auch Anfahrtskosten sind zu berücksichtigen!

Wussten Sie, dass Sie die Kosten für die Überprüfung der Waschmaschine als haushaltsnahe Dienstleistung in Ihrer Steuererklärung absetzen können? Fragen Sie Ihren Steuerberater!

Die Materialkosten sind der größte Faktor für die Gesamtkosten der Reparatur einer defekten Waschmaschine. Sind nur Kleinteile wie Dichtungen oder Schläuche vom Verschleiß betroffen, fallen die Gesamtkosten meist ebenfalls niedrig aus. Teurer wird es, wenn beispielsweise ein elektronisches Bauteil betroffen ist. Hier können schnell 250 Euro nur an Materialkosten anfallen. Eine defekte Pumpe kostet zwischen 60 und 100 Euro. Der Fachmann bestellt hier oft neuwertige Bauteile.

Zu den Kosten für die Reparatur der Waschmaschine kommt auch die Arbeitsleistung. Auch diese ist variabel. Hier gibt es unterschiedliche Abrechnungsintervalle. So mancher Handwerker berechnet „pro angefangene Stunde“, was teuer werden kann, wenn es sich um Handgriffe handelt, die nur wenige Minuten dauern. Halbstunden- und Viertelstundentakte werden auch angeboten. Achten Sie im Kostenvoranschlag hier auf das Angebot. Kurzweilige Arbeiten kosten bis zu 50 Euro, aufwendigere Reparaturen können 100 Euro und mehr bedeuten.

Was lohnt sich wann? Reparatur oder Neukauf der Waschmaschine

Nicht immer ist es wirtschaftlich sinnvoll, eine Waschmaschine reparieren zu lassen. Sind die Kosten hoch, ist der Neukauf finanziell auf die Dauer lohnenswerter. Das hängt vom Zeitwert der Maschine ab – also Anschaffungspreis und Alter des Haushaltsgerätes. Folgende Grenzwerte können ein Entscheidungskriterium für oder gegen die Reparatur sein:

  • bis vier Jahre – Reparaturkosten bis 70 % des Anschaffungspreises vertretbar
  • fünf bis sieben Jahre – Reparaturkosten bis 55 % des Anschaffungspreises vertretbar
  • acht bis zehn Jahre – Reparaturkosten bis 35 % des Anschaffungspreises vertretbar
  • ab zehn Jahre – Reparaturkosten bis 15 % des Anschaffungspreises vertretbar

Hat die Waschmaschine beispielsweise etwa 400 Euro in der Anschaffung gekostet, lohnt sich eine Reparatur bis zum vierten Lebensjahr in Höhe von 280 Euro. Ist sie sieben Jahre alt, sind nur noch 210 Euro wirtschaftlich rentable – bei zehn Jahren sinkt der Grenzwert auf 100 Euro und später sogar nur noch auf 60 Euro.

Achten Sie auf die Garantie, die viele Hersteller wie Bosch, Bauknecht, Gorenje, Siemens und Co anbieten. Wer beim Kauf eines Neugerätes eine Garantieverlängerung bis fünf Jahre gebucht hat, kann sich im Schadensfall nun freuen. Dies ist vor allem bei hochwertigen Geräten ratsam. Eine Garantie verfällt jedoch durch Eigenverschulden – wenn Fremdkörper beispielsweise Pumpen verstopfen.

Nicht immer ist die Reparatur einer Waschmaschine wirtschaftlich sinnvoll. Jedoch sollte auch nicht der ökologische Aspekt vernachlässigt werden. Wer seine Maschine möglichst lange nutzt, schont die Umwelt! Dieses Argument kann abseits der Zahlen auch für eine Reparatur und gegen den Neukauf sprechen.

Zusammenfassung

Eine defekte Waschmaschine kann viele Ursachen haben. Manche Probleme repariert der Besitzer leicht selbst, für andere braucht es den Fachmann. Wichtig ist zunächst eine ausführliche Fehlerdiagnose. Zulaufschlauch oder Ablaufschlauch kann von vielen Besitzern selbst gewechselt werden, die Elektronik braucht meist den Profi.

Muss der Kundendienst gerufen werden, kann die Reparatur nicht selten teurer als der Zeitwert der Waschmaschine sein und sich wirtschaftlich nicht mehr lohnen. Eine defekte Waschmaschine dennoch zu reparieren, kommt jedoch der Umwelt zugute.

Artikelbild: DMPhoto / Bigstock.com

  • Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen?
  • JaNein

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.