Wasserbett: Warum es auf den Körper abgestimmt sein muss

Wasserbett: Warum es auf den Körper abgestimmt sein muss

Das Thema Wasserbetten wird von verschiedenen Meinungen, darunter auch eine Reihe von Vorurteilen, umkreist. Einige Experten halten es für die einzige Möglichkeit, gut und ausgeruht in den nächsten Tag zu starten. Ein Anbieter von Wasserbetten ist jedoch davon überzeugt, dass jedes Bett auf den Körper des Verbrauchers angepasst sein muss.

Individuelle Betten für individuelle Menschen

Der menschliche Schlaf ist für uns eine Selbstverständlichkeit und doch wissen wir nur wenig über seine Funktion. Fakt ist, dass wir ein Drittel unseres Lebens verschlafen, wie dieses Buch demonstriert. Ohne die tägliche Portion Schlaf fühlen wir uns schlapp und uns fehlt Motivation. Schlaf alleine reicht jedoch nicht aus, um ausgeruht in den neuen Tag zu starten. Experten wissen, dass der Schlaf auch erholsam sein muss.

Ein erholsamer Schlaf wiederum ist nur dann möglich, wenn das Bett uns dabei unterstützt. Die Realität sieht dagegen anders aus: Abgenutzte Matratzen, Partner in unterschiedlichen Gewichtsklassen und verschiedenen Schlafgewohnheiten. Sie erschweren den Bettkauf und machen es praktisch unmöglich, dass man dieses Produkt ohne große Gedanken erwerben kann.

Glücklicherweise gibt es eine simple Lösung für das Problem: Laut dem Geschäftsführer von Aqua Comfort, Daniel Blattgerste, ist ein erholsamer Schlaf nur dann möglich, wenn das Wasserbett optimal auf den Körper des Verbrauchers angepasst ist. Um dies zu gewährleisten, wird der Körper des Kunden vermessen. Das Unternehmen hat erkannt, was bereits allgemein bekannt sein sollte: Jeder Mensch ist anders. Es gibt nicht das perfekte Bett, in dem jede Person ausgeruht schlafen kann.

Warum Probeliegen bei einem Wasserbett nicht ausreicht

Der klassische Tipp beim Bettkauf: Probe liegen. Einfacher gesagt als getan, denn im Bett liegt man gewöhnlich etwas über sieben Stunden. Kein Verkäufer der Welt wird seinen Kunden erlauben, eine Nacht in einem Bett zu verbringen. Deshalb ist das Probeliegen, welches nur wenige Minuten dauert, kein Indiz für ein Bett, welches zum Verbraucher passt.

Um das Problem zu lösen, ohne dass Verbraucher ihre Nächte in fremden Betten verbringen müssen, wurde ein spezielles System zur Körpervermessung entwickelt. VAXO ist eine patentierte Methode, die ermittelt, wie das ideale Wasserbett für jeden Menschen aussehen muss. Die Abkürzung steht für:

  • Variable
  • Anpassung eines Wasserbettes an einen
  • X-beliebigen Körper für eine
  • Optimale Lage

Mehr als 3.000 einzelne Messungen bestätigen den Erfolg der Methode. Laut VAXO sind folgende Informationen notwendig, um ein Wasserbett an einen Menschen anzupassen:

  1. Körperbau: Neben den klassischen Faktoren wie der Größe sowie dem Gewicht unterscheidet VAXO zwischen unterschiedlichen Körperformen. Einige Menschen haben breite Schultern oder ein breites Becken. Andere wiederum sind übergewichtig oder schlank. Diese verschiedenen Eigenschaften resultieren in unterschiedliche Körperformen, die beim Bettenbau berücksichtigt werden müssen.
  2. Schlafposition: Jeder Mensch besitzt unterschiedliche Positionen, in denen er einschlafen kann. Sei es auf dem Rücken, auf der Seite oder auf dem Bauch – die Schlafposition wirkt sich auf die Wirbelsäule des Menschen aus. Ist der Untergrund ungeeignet, entstehen langfristig gesehen Schäden.
  3. Beruhigung: Die Beruhigung eines Wasserbettes beeinflusst die Stützkraft, Druckverteilung sowie das physiologische Lot. Alle drei Eigenschaften müssen in Anbetracht der Schlafposition und dem menschlichen Körperbau betrachtet werden.
  4. Füllmenge: Daumenregeln für die Füllmenge gibt es viele. Sie berücksichtigen meist nur das Körpergewicht des Menschen. Diese Angabe ist nicht ausreichend. Für die Bestimmung der geeigneten Füllmenge werden ebenfalls Daten zum Körperbau und der Schlafposition benötigt.

Warum nicht jedes Wasserbett gleich ist

So unterschiedliche Menschen und ihre Anforderungen sind, so sind es auch Wasserbetten. Leider bezeichnet der Handel alle Produkte mit dem Obergriff Wasserbett. Dabei ist dieses in vielen unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Die ersten auf dem Markt erhältlichen Produkte waren Hardside-Wasserbetten. Bei diesen Produkten wird die gesamte Liegefläche bis zum Bettrahmen mit Wasser gefüllt. Die Auflagefläche ist zwar groß, jedoch ist es auch problematisch, aus dem Bett auszusteigen.

Problematisch ist diese Eigenschaft für ältere Menschen, die ohnehin Probleme beim Aufstehen haben. Für sie gibt es deshalb das Softside-Bett. Im Vergleich zur Hardside-Variante besitzt es einen Schaumstoffrahmen, der das Aussteigen erleichtert.

Zusätzlich zu den beiden Hauptvarianten gibt es weitere Typen:

  • Masterpiece-Wasserbetten: Sie kombinieren die Eigenschaften von Hard- und Softside.
  • Isolit-Wasserbetten: Eine energiesparende Variante, weil sie eine atmungsaktive, Wärme reflektierende Rundumdämmung besitzt.
  • Niveau-Wasserbetten: Eignen sich für unterschiedlich schwere Paare, da sie einen Ausgleichstank besitzen.
  • Leichtgewicht-Wasserbetten: Eine leichte Bauweise mit geringem Wasserfüllstand. Können auf Matratzen oder einen Lattenrost gelegt werden.
  • Höhenverstellbare Wasserbetten: Kopf- und Fußteil sind flexibel und ermöglichen eine aufrechte Sitzposition beziehungsweise Schräglage der Beine.

Mit der zuvor beschriebenen VAXO-Methode kann ermittelt werden, welches der obigen Modelle für den Interessierten infrage kommt und wie das Wasserbett genau aussehen soll.

Artikelbild: © lenetstan / Shutterstock

  • Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen?
  • JaNein

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.