Bettbezüge-Ratgeber: Welches Bettlaken passt zu mir?

Bettbezüge-Ratgeber: Welches Bettlaken passt zu mir?

Bei der Wahl der passenden Bettbezüge machen sich wohl die wenigsten Menschen große Gedanken. Ein großer Fehler, schließlich verbringen Menschen ein Drittel ihres Lebens schlafend, Schlaf ist nicht nur für Kinder immens wichtig. Auch wenn nicht genau bekannt ist, warum wir letztendlich schlafen, scheint es eine wichtige Funktion für den Körper zu sein. Um den Schlaf so erholsam wie möglich zu gestalten, sollte man Bettbezüge kaufen, die einen guten Schlaf fördern.

Den eigenen Charakter definieren

Jeder Mensch ist von Grund auf verschieden und hat andere Bedürfnisse, deshalb lässt sich nicht pauschal sagen, welches Bettlaken das Beste ist. Folgende Tipps helfen Ihnen, den eigenen Typ zu finden:

  1. Ihnen wird schnell warm: In diesem Fall kommen Bettbezüge aus Mako-Satin infrage.
  2. Ihnen wird schnell kalt: Biber oder Flanell halten zitternde Gesellen schön warm.
  3. Man hat keine Zeit, zu bügeln: Die Materialien Seersucker und Jersey sind bügelfrei.
  4. Das Spannbettlaken soll nicht verrutschen: Empfehlenswert sind Laken mit Rundum-Gummizug.

Qualitäten und Material

Bettbezüge für einen erholsamen Schlaf bestehen aus den verschiedensten Materialien, die sich teilweise stark voneinander unterschieden. Grundsätzlich besteht jedes Gewebe aus zwei oder mehreren Fadensystemen, die sich in Schuss- und Kettrichtung rechtwinklig verkreuzen. Folgende Unterschiede gibt es beim Material:

Mikrofaser: Wie der Name bereits sagt, handelt es sich um besonders dünne, feine Faser, die im Regelfall aus Polyester bestehen. Dank der kleinen Poren und großer Anzahl an Luftkammern ist das Mikrofasergewebe besonders weich, saugfähig und formbeständig. Das material ist äußerst pflegelicht und muss bei ordentlicher Pflege nicht gebügelt werden.

Flanell/Biber: Ein dichtes, aus Baumwolle bestehendes Gewebe, welches ein- beziehungsweise beidseitig aufgeraut ist und dadurch dicker, weicher und flauschiger erscheint. Durch den Herstellungsprozess wirkt Biber warm und weich auf der Haut. Wie auch Mikrofaser ist der Stoff bügelfrei und pflegeleicht.

Mako-Satin: Das in Atlasbindung hergestellte, feinfädige Gewebe besitzt eine glänzende Oberfläche und matte Unterseite. Bei Bettwäsche wird dieses Material aus Baumwollfasern bevorzugt, weil es seidig und weich ist.

Jersey: Dieser weiche, häufig elastische Stoff ist in der Regel gestrickt oder gewirkt und besteht aus Baum(wolle), Seide, Viskose oder Garnen. Seine Beliebtheit verdankt das Material seiner Geschmeidigkeit, Atmungsaktivität, Saugfähigkeit und Bügelfreiheit. Spannbettlacken aus Jersey besitze nimmer einen Gummizug während Bettwäsche über Reißverschlüsse verfügt.

Seersucker Ein Gewebe aus einhundertprozentiger Baumwolle, welches abwechselnd geraffte und glatte Stoffstreifen besitzt. Dieser Crinkle-Effekt entsteht nachträglich durch das Aufhellen der Fasern oder beim Webvorgang, wenn die Kettfäden unterschiedlich gespannt werden. Der Stoff ist bei Bettwäsche besonders beliebt, weil sie dank der reliefartigen Oberfläche nicht komplett am Körper anliegt. Dadurch wird eine gewisse Luftzirkulation ermöglicht, was gerade im Sommer ein wahrer Segen ist.

Wie häufig den Bettbezug wechseln?

Eines vorweg: Eine feste Regel gibt es nicht. Selbst Mediziner können diese Frage nicht pauschal beantworten. Klar ist, dass es keine gesundheitlichen Probleme geben wird, wenn man das Bettlacken nicht wöchentlich wechselt.

Viele Menschen sind der Ansicht, dass sich Milben auf dem Lacken und in der Bettwäsche vermehren – das ist ein Trugschluss. Die Milben befinden sich in der Matratze. Ein täglicher Wechsel wäre übertrieben und bringt keine hygienischen Vorteile. Wie oft man die Bettbezüge wechseln sollte, hängt letztendlich von den Schlafgewohnheiten ab. Wer nachts viel schwitzt, sollte sie öfter wechseln – das gilt besonders im Sommer. Wer nackt schläft, besitzt nicht den Vorteil, dass der Schlafanzug den Schweiß aufsaugt, auch dann sollte Bettwäsche und Bettlacken häufiger gewechselt werden.

Wer mit Haustieren wie Hunden und Katzen ins Bett steigt, sollte die Bettwäsche ebenfalls wöchentlich wechseln. Selbes gilt für Raucher und diejenigen, die in der Gastronomie arbeiten. Die Gerüche „verfangen“ sich in den Haaren und gelangen so auf den Bettbezug und ins Kopfkissen, so entstehen schnell unangenehme Gerüche.

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Artikelbild: © Monkey Business Images / Shutterstock

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