Eigentumswohnung

Eigentumswohnung

Als Eigentumswohnung wird jene Wohnung bezeichnet, die durch die Regelungen und Vorschriften des Ersten Teils des Wohnungseigentumsgesetzes als Wohnungseigentum begründet wird. Die Eintragung in das Grundbuch, genauer gesagt das jeder Wohnung zugrundeliegende Grundbuchblatt, bezeichnet den formalrechtlichen Akt. Hierdurch hat der in das Grundbuch eingetragene Eigentümer das Recht, die Eigentumswohnung zu verkaufen, zu verschenken oder im Zuge von Hypotheken zu belasten oder zu beleihen. Wird ein Mehrfamilienhaus in mehrere Eigentumswohnungen aufgeteilt, so setzt dies stets die positive Erteilung einer sogenannten Abgeschlossenheitsbescheinigung voraus. Zusätzliche Voraussetzungen müssen mit der Teilungserklärung sowie der Erstellung eben jener Grundbuchblätter gegeben sein.

Nach Angaben der Bundesregierung verfügten im Jahre 2012 etwa 13,3 Prozent aller Haushalte, das entspricht circa 5,2 Millionen Haushalten, über eine oder mehrere Eigentumswohnungen. Zu beachten ist, dass die Wohnung grundsätzlich als Sondereigentum behandelt wird. Damit verbunden ist ein sogenannter Miteigentumsanteil am Gemeinschaftseigentum, üblicherweise bei Mehrfamilienhäusern der Fall. Daraus ergeben sich Rechte und Pflichten hinsichtlich des Grundstücks, der Miteigentumsanteil wird zunächst anhand der Wohnungsgröße im korrekten Verhältnis zur Gesamtfläche ermittelt und als Tausendstel ausgedrückt. Hierdurch begründet sich auch die Mitgliedschaft in der Wohnungseigentümergemeinschaft, die insbesondere für die Verwaltung des Gemeinschaftseigentums zuständig ist. Unterschiedlich betrachtet wird hingegen Teileigentum, wenn es nicht um Wohnräume geht, sondern um „nicht zu Wohnzwecken dienende Räume“ (§ 1, Abs. 3 WEG).

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Artikelbild: © Johnny Habell / Shutterstock

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