Horizontalsperre » Kosten, Preisbeispiele und mehr

Horizontalsperre » Kosten, Preisbeispiele und mehr

Wer Feuchtigkeit in seinem Keller oder Schimmelbildung sowie einen muffigen Geruch in den Wohnräumen bemerkt, sollte dringend handeln. In vielen Fällen ist aufsteigende Feuchtigkeit der Grund. Nun denken viele sofort an eine Innenabdichtung. Doch die Ursache wird damit nicht bekämpft, die Wand bleibt im Querschnitt weiterhin feucht. Stattdessen hilft bei aufsteigender Feuchtigkeit eine sogenannte Horizontalsperre. Sie verhindern, dass Bodenfeuchtigkeit in das Mauerwerk eindringt. Existiert keine Mauerwerkssperre oder ist diese undicht, so kann es zu einer Durchfeuchtung der Bausubstanz kommen.

In den meisten Neubauten ist bereits vorgesorgt: Dort wird in der Regel in eine horizontale Lagerfuge im unteren Bereich der Grundmauern eine wasserdichte Folie gelegt. Die aufsteigende Feuchtigkeit kann die Horizontalsperre somit nicht überwinden. In vielen Altbauten sucht sich eine solche Vorrichtung vergeblich oder ist möglicherweise defekt.

Bei Bedarf kann jedoch nachgerüstet werden und es kann auch nachträglich eine Querschnittsabdichtung eingebracht werden. Dies ist zwar zeitaufwändig und nicht ganz billig, sorgt jedoch für wasserdichte Fassaden über Jahre und sogar Jahrzehnte. Nur durch eine solche Horizontalsperre kann im Anschluss eine Mauerwerkstrockenlegung erfolgen.

Welche Kosten fallen bei der Investition in eine Horizontalsperre an?

Pauschal lassen sich die Kosten für den Einbau einer solchen Vorrichtung kaum benennen. Gerade der nachträgliche Einbau setzt häufig zusätzliche Arbeiten voraus, da man zumeist um eine zusätzliche Wohnungs- und Kellersanierung nicht herumkommt. Es gibt verschiedene Formen von Horizontalsperren, die sich preislich teilweise stark voneinander unterscheiden. Was die verschiedenen Vorgehensweisen ausmacht, wird im nächsten Abschnitt geklärt. Eine Übersicht über etwaige Kosten pro Quadratmeter gibt die folgende Tabelle:

Maßnahme Ungefähre Kosten pro m²
Maueraustauschverfahren 250 – 800 €
Mauersägeverfahren 150 – 650 €
Bohrkernverfahren ca. 350 €
Ramm-Riffelblechverfahren 70 – 200 €
Elektrophysikalisches Verfahren ca. 350 €
Injektionsverfahren ca. 80 €

Neben dem Einbau der Horizontalsperre können weitere Arbeiten und somit weitere Kosten anfallen. In vielen Fällen muss alter Putz abgeschlagen werden. Zusätzlich fallen Verputz- und Malerarbeiten an, nachdem die Horizontalsperre gesetzt oder erneuert wurde. Wie bei allen Handwerkerarbeiten kommen Material- und Anfahrtskosten hinzu. Dadurch kann es sich lohnen, einige Arbeiten selbst zu übernehmen, falls dies möglich ist. So können Kosten gesenkt werden.

Generell ist zu beachten, dass die genauen Preise für eine solche Querschnittsabdichtung abhängig von der jeweiligen Region, der Bausituation sowie der Ursache für Feuchtigkeit sind und daher stark variieren können.

Wer handwerklich begabt ist, braucht möglicherweise keinen Handwerker für die Trockenlegung. Viele Elemente, die für die Horizontalsperre benötigt werden, können im Internet günstig erworben werden. Die Auswahl ist dort wesentlich größer als vor Ort und Preise können besser verglichen werden. Allerdings lässt die Lieferung häufig einige Tage auf sich warten.

Horizontalsperren nachrüsten: Dann ist es nötig

Altbauten sind sehr begehrt, da sie einen ganz eigenen Charme verbreiten. Allerdings haben sie auch ihre Tücken. So sind ihre Wände aufgrund einer mangelhaften Isolierung häufig von Feuchtigkeit betroffen. Die Folgen zeigen sich insbesondere an den Kellerwänden und im Erdgeschoss: Feuchte Wände, abblätternder Putz sowie Schimmel- und Schwammbefall. In den meisten Fällen lässt sich jedoch nachrüsten. Die DIN-Norm 18195 listet dabei die Maßnahmen gegen kapillar aufsteigende Feuchtigkeit in Bauwerken und schreibt Abdichtverfahren vor.

Während Neubauten direkt mit Horizontalsperren gebaut werden, sind sie im Altbau häufig an der falschen Stelle gesetzt, sind undicht oder fehlen gänzlich. Feuchte Kellerwände müssen jedoch nicht automatisch eine Aufforderung sein, um eine solche Vorrichtung einzubauen. Wichtig als Hausbesitzer ist es, im Vorfeld eine eingehende Analyse der Ursache durch seriöse Gutachter durchzuführen. Zunächst müssen andere mögliche Ursachen für die Durchfeuchtung ausgeschlossen werden.

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Bevor man eine nachträgliche Abdichtung vornehmen lässt, sollte vorab die Feuchtigkeit der Wände überprüft werden. Das geht mit einem Feuchtigkeitsmessgerät. Handeln sollte man dann, wenn die Feuchtigkeit zwischen 80 und 100 Prozent liegt. Kurzfristig hilft ein Luftentfeuchter oder Bautrockner. Dieser ist jedoch nur eine Übergangslösung.

Die Vor- und Nachteile von Horizontalsperren

Eine Mauerwerkstrockenlegung hat eigentlich nur Vorteile. Ein kleiner Wermutstropfen ist vielleicht, dass der nachträgliche Einbau mit hohen Kosten verbunden sein kann. Hat sich die Feuchtigkeit jedoch erst einmal in das Mauerwerk gezogen und Schimmel verursacht, sollte die Gesundheit der Bewohner und die Bausubstanz höhere Prioritäten haben.

Daher überwiegen die Vorteile einer Horizontalsperre um Längen und sind im Folgenden aufgelistet:

  • Oberhalb der Vorrichtung kann es zur Trocknung der Bausubstanz Der Vorgang kann durch das Auftragen von Sanierputz sowie einem planvollen Lüften unterstützt werden.
  • Hindert das Aufsteigen von weiterer Feuchtigkeit und beugt Schimmel- und Schwammbildung
  • Kann auch im Nachhinein in ein Mauerwerk eingesetzt werden. Dafür wird zumeist ein grob mechanisches oder ein Injektionsverfahren verwendet.
  • Wird eine Horizontalsperre eingebaut, bevor es zur Durchfeuchtung kommt, kann eine teure Sanierung vermieden werden.

Verschiedene Arten von Horizontalsperren

In Neubauten werden sehr gerne Bleche aus Edelstahl, Kunststoffplatten oder –Folien in das Mauerwerk eingesetzt. Etwas komplizierter ist es hingegen bei einem nachträglichen Einbau. In diesem Fall stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.

Je nach Verfahren muss das Mauerwerk aufgesägt und die entstandene Fuge mit einer speziellen Dichtung versehen werden. Bei anderen Varianten wie der Verwendung von Chromstahlblech entfällt das Aufsägen. Bei einigen Altbauten muss sogar ein ganzer Teil der Mauer entfernt werden, damit eine Bitumenbahn oder Folie eingesetzt werden kann. Nicht jede Variante ist bei jeder Art von Mauerwerk sinnvoll oder notwendig. Generell gibt es diese sechs unterschiedlichen Varianten:

  • Maueraustauschverfahren
  • Mauersägeverfahren
  • Bohrkernverfahren
  • Ramm-Riffelblechverfahren
  • Elektrophysikalisches Verfahren
  • Injektionsverfahren

Das Maueraustauschverfahren

Für diese Art der Horizontalsperre werden nach und nach einzelne Mauerteile mit einer Länge von maximal einem Meter entfernt, um eine Sperrschicht aus PVC-Sperrfolie oder eine Bitumenbahn einzufügen. Ist ein Abschnitt abgeschlossen, wird die Lücke wieder zugemauert, bevor der nächste Abschnitt erfolgt. Die Methode wird heute nur noch sehr selten angewendet und ist mit Kosten von 250 bis 800 Euro je Quadratmeter relativ teuer.

Vorteile

  • Bei großflächigen Schäden häufig die einzige Möglichkeit, eine Wand nachträglich abzudichten.
  • Bei einer fachmännisch ausgeführten Arbeit wird eine komplette Mauerentfeuchtung erreicht, die bis zu 50 Jahre hält.

Nachteile

  • Sehr hoher Aufwand, da der jeweilige Mauerabschnitt nach dem Einlegen der Sperrfolie erst trocken werden muss, bevor die Arbeit fortgesetzt wird.
  • Wird nicht sorgfältig und fachgerecht abgestützt, ist die Bausubstanz gefährdet und die Wand kann absacken.
  • Vergleichsweise teuer

Das Mauersägeverfahren

Neben dem Maueraustauschverfahren zählt auch diese Variante zu den mechanischen Verfahren. Allerdings unterscheidet es sich von der ersten Variante, da hierbei keine ganzen Mauerteile entfernt werden. Stattdessen wird mithilfe einer Diamantseil- oder einer Kettensäge eine horizontale Fuge mit einer Breite von rund acht Millimetern geschnitten. In diese Fuge wird nun löcher- und lückenlos eine abdichtende Sperrfolie, eine FE-Fiberglasplatte oder eine Stahlplatte eingelegt und anschließend verkeilt. Die Kosten liegen dabei bei 150 bis 650 Euro je Quadratmeter.

Vorteile

  • Zur nachträglichen Anbringung einer Horizontalsperre sehr effizient und dauerhaft.
  • Geringerer Zeitaufwand als das Maueraustausch-Verfahren.
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Nachteile

  • Zur Anbringung der Folie oder Platte sind spezielle Werkzeuge und Expertisen notwendig, daher nicht für den Laien durchführbar.
  • Relativ hohe Kosten im Vergleich zu anderen Verfahren.

Das Bohrkernverfahren

Hierbei werden mit einem Kernlochbohrgerät Löcher in die Wand über die gesamte Mauertiefe gebohrt. Der Durchmesser beträgt dabei rund acht bis zehn Zentimeter, während der Abstand zwischen den Löchern etwas kleiner ist. Nach der Bohrung werden die Löcher gesäubert und mit einem gegen Durchfeuchtung dichten Mörtel befüllt. Ist dieser vollends ausgehärtet, werden in die verbliebenen Lochzwischenräume weitere Löcher gebohrt, gereinigt und ebenfalls gefüllt. Da die Löcher sich schließlich überlappen, entsteht eine durchgehende Sperrschicht. Die Kosten sind dabei abhängig vom Wandbaustoff. Um eine Orientierung zu bekommen, werden häufig rund 350 Euro je Quadratmeter angegeben.

 Vorteile

  • Sichere Barriere gegen aufsteigendes Wasser.
  • Eine stabile Horizontalsperre ist mit dieser Methode bei jeder Wand möglich.

Nachteile

  • Sehr zeitaufwändiges Verfahren.
  • Relativ teuer, kommt daher kaum noch zum Einsatz.

Das Ramm-Riffelblechverfahren

Bei der Methode, die auch Chromstahlblechverfahren genannt wird, wird gewellter Chromstahl entlang der Lagerfuge mit Pressluft in das Mauerwerk getrieben. Die Handwerker sorgen dabei dafür, dass sich die einzelnen Bleche ausreichend überlappen. Das Verfahren ist das einfachste, um die Wände nachträglich vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen. Allerdings ist die Methode nicht für alle Häuser geeignet. Voraussetzung ist eine durchgängige Lagerfuge, die nicht von Rohrleitungen unterbrochen wird.

Außerdem dürfen keine großen Hohlräume im Mauerwerk vorhanden sein, die dicker als ein Meter sind. Auch bei einem zu hohen Salzgehalt empfiehlt sich das Chromstahlblechverfahren nicht, da Lochfraß die Wirksamkeit der Horizontalsperre schon nach kurzer Zeit beeinträchtigen kann. Im Vergleich zu anderen Methoden ist diese Variant mit Kosten von 70 bis rund 200 Euro pro Quadratmeter recht günstig.

Vorteile

  • Besonders wirtschaftliches Verfahren, das keine Abstützmaßnahmen erfordert.
  • Die Qualität der Ausführung lässt sich anhand einiger optischer Merkmale überprüfen.
  • Geringe Kosten im Vergleich zu anderen Verfahren.

Nachteile

  • Nicht jedes Haus ist den Erschütterungen gewachsen, sodass Bauschäden entstehen können.
  • Nicht alle Wände eignen sich zur Durchführung.

Das Elektrophysikalische Verfahren

Dieses Verfahren basiert auf dem Wissen, dass sich Wasser in einem elektromagnetischen Feld immer vom Plus- zum Minuspol bewegt. Daher werden bei der Elektroosmose Elektroden im Mauerwerk platziert. Sie erzeugen Langwellen-Schwingungen und damit ein erhöhtes elektrisches Potential. Die Kleinspannung von fünf bis zehn Volt lenkt somit die Feuchtigkeit in den Kapillaren nach unten.

Die Elektroosmose gilt als besonders gebäudeschonend und eignet sich somit für die verschiedensten Gebäudeformen, sogar für Häuser unter Denkmalschutz. Allerdings dauert die Mauertrockenlegung aufgrund der niedrigen Spannung mindestens sechs Wochen. Eine gewisse Restfeuchte bleibt zudem trotz allem im Mauerwerk zurück. Dies betrifft insbesondere den Außenbereich, wo Kontakt zum Erdreich besteht. Zudem wird gilt die Wirkung des Verfahrens als umstritten und die Kosten sind mit rund 350 Euro je Quadratmeter ziemlich hoch.

Vorteile

  • Das Mauerwerk wird nicht belastet, somit entstehen keine Risse in den Fassaden.
  • Verfahren eignet sich bei allen Bauten, auch bei unter Denkmalschutz stehenden Häusern.

Nachteile

  • Dauert sehr lange und entzieht der Wand nicht die gesamte Feuchtigkeit.
  • Spannung muss auch nach der Entfeuchtung immer erhalten bleiben.
  • Die eingemauerten Elektroden können bei hohem Salzgehalt in den Mauern korrodieren.
  • Relativ hohe Kosten

Das Injektionsverfahren

Bei dieser Methode werden Zwischen- und Hohlräume einer Mauer mit einem Injektionsmittel getränkt. Je nach Material kann dies mit oder ohne Druck durchgeführt werden. Das ausgehärtete Mittel verschließt die Poren im Mauerwerk und bildet somit die Horizontalsperre. Dabei werden in regelmäßigen Abständen von zehn bis 25 cm schräg von oben Löcher in die Wand gebohrt, die zwei Drittel der Wandtiefe erreichen. In diese wird anschließend ein Trennmittel eingeführt. Wie es weitergeht, hängt vom verwendeten Mittel ab.

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Besonders beliebt sind Silikonharz und Paraffin. Ersteres ist anfangs dünnflüssig, verteilt sich im feuchten Mauerwerk und verfestigt sich dort durch Polymerisation. Die Silikonharz-Sperre ist elastisch und säurebeständig. Paraffin wird zunächst mit Heizstäben auf 150 Grad erwärmt und lokal ausgetrocknet, damit es sich besser verteilen kann. Nach dem Erkalten bildet es eine Sperre von rund 20 cm Dicke. Weitere Möglichkeiten ist die Verkieselung mit Alkalisilikaten und die Hydrophobierung mit Mikroemulsionen auf Silikonbasis.

Die Vorteile

  • Keine Gefährdung der Stabilität des Bauwerks.
  • Die vorbereitenden Arbeiten sind schnell und ohne allzu viel Schmutz erledigt.
  • Vergleichsweise kostengünstiges Verfahren.
  • Relativ einfaches Verfahren, das auch von Laien ohne besondere Kenntnisse ausgeführt werden kann.

Die Nachteile

  • Nicht für Mauern aus Hohlsteinen oder Naturstein geeignet, da sich in Hohlräumen größere Mengen des Injektionsmittels sammeln können, ohne dass die Wand auf der kompletten Dicke durchtränkt wird.
  • Horizontalsperre hält rund 20 Jahre und damit deutlich kürzer als die meisten anderen Methoden.

Feuchte Kellerwände müssen nicht zwingend von aufsteigender Feuchtigkeit kommen, sondern können auch aufgrund einer fehlenden Außenabdichtung entstehen. In diesem Fall müssen mit sogenannten Vertikalsperren große Flächen abgedichtet werden. Im Vergleich zur Horizontal- sind Vertikalsperren deutlich arbeits- sowie kostenintensiver.

Horizontalsperre selber machen

Wer über handwerkliches Geschick verfügt, muss nicht unbedingt einen Fachbetrieb mit der Kellersanierung beauftragen. Am besten eignet sich für Heimwerker das Injektionsverfahren, für das keine besonderen Vorkenntnisse nötig sind. Besonders beliebt sind dabei Verkieselungskonzentrate, die sich in den meisten Baumärkten finden lassen und über entsprechende Bohrlöcher eingefüllt werden können.

Hochwertiges Material für Horizontalsperren findet sich beispielsweise von den Herstellern Isotec oder Veinal. Legt man selbst Hand an, sollte man jedoch auf eine korrekte und gründliche Ausführung achten – damit steht und fällt die Wirksamkeit der Querschnittsabdichtung. Sollte die horizontale Sperre hingegen nicht fachgerecht erreichtet werden, drohen Risse in der Mauer zu entstehen und das Mauerwerk sackt im schlimmsten Fall ab. Dies würde eine teure Sanierung nach sich ziehen.

Das fachgerechte Anbringen einer Horizontalsperre mittels Injektion lässt sich in nur wenigen Schritten ausführen:

Schritt 1:
Alte Anstriche, losen Putz und Schmutz entfernen und beschädigte Stellen wie offene Fugen und Risse füllen.

Schritt 2:
Bohrlochreihe im Kellergeschoss im 35°-Winkel nach unten rund zehn Zentimeter über dem Boden abringen. Dabei einen Abstand von rund zehn Zentimetern zwischen den Löchern lassen. Die zweite Bohrlochreihe mittig versetzt etwa fünf Zentimeter darüber bohren.

Schritt 3:
Bohrlöcher mit dem Staubsauger reinigen, den Injektionstrichter ansetzen und befüllen.

Schritt 4:
Das Injektionsmittel regelmäßig entsprechend den Herstellerangaben nachgießen, bis die Wand keine Flüssigkeit mehr aufnimmt. Das kann ein bis zwei Wochen dauern. Das Verfüllen sollte dabei mit etwas Druck erfolgen.  Zum Verschließen der Löcher kann Bohrlochschlämme verwendet werden.

Schritt 5:

Die Wand mit Salpeter-Entferner vorbehandeln und anschließend mit atmungsaktivem und dampfdurchlässigen Sperrputz verputzen.

Zusammenfassung

Horizontalsperren sorgen dafür, dass Feuchtigkeit in den Mauern von Gebäuden nicht aufsteigen kann. Die Sperrschicht kann auch im Nachhinein eingebaut werden. Es gibt verschiedene Verfahren, die sich kostentechnisch teilweise stark voneinander unterscheiden.

Artikelbild: bildlove / Bigstock.com

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