Welche Kosten fallen an beim Keller trockenlegen?

Welche Kosten fallen an beim Keller trockenlegen?

Einen feuchten Keller sollte man als Hausbesitzer auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Plant man nicht zeitnah das Trockenlegen des Kellers ein, drohen Schäden an der Bausubstanz. Des Weiteren kann es zur Schimmelbildung an den Kellerwänden und Geruch in den Kellerräumen kommen. Das Mauerwerk sowie das Fundament können ohne Kellertrockenlegung massiven Schaden nehmen.

Wie hoch sind die Kosten für eine Kellertrockenlegung?

Kostenbeispiel für eine Kellertrockenlegung mit einer Fläche von 70 m². Der Keller wird von außen abgedichtet. Zusätzlich wird eine Horizontalsperre eingebaut.

PostenKosten
Abdichtung von außen29.000 Euro
Horizontalsperre6.200 Euro
Trocknung des Kellers mit gemieteten Trocknungsgeräten oder Bautrocknern1.430 Euro
Gesamtkosten36.630 Euro

Es handelt sich hier um ein einzelnes Beispiel. Die Kosten können bei anderen Häusern deutlich variieren. Sind Kellerwände undicht, kann dies zu hohen Kosten führen.

Die Kosten für eine Mauerwerkstrockenlegung im Keller können nicht exakt vorhergesagt werden, da die Schäden in ihrem Ausmaß sich deutlich unterscheiden können. Muss eine Kellerabdichtung erfolgen, dann sollte man von Kosten von 350 Euro pro Quadratmeter ausgehen. Oftmals liegen diese Kosten noch deutlich darüber. Durch notwendigen Erdaushub und dem aufgraben des Erdreiches kann eine Außenabdichtung mit einem Bitumenanstrich sehr kostspielig werden.

Hausbesitzer sollten bei einer solchen Kellersanierung mit Kosten von 500 bis 1.000 Euro pro Meter Kellerwand rechnen. Zusätzlich können weitere Abdichtmaßnahmen notwendig werden. Die Rede ist hier von einer Horizontalsperre oder einer Betonverpressung in der Fuge zwischen Wand und Boden. Diese Möglichkeit der Innenabdichtung nennt sich Injektionsverfahren. Die Kosten betragen zwischen 50 und 70 Euro pro laufendem Meter. Eine Horizontalsperre muss immer dann eingebaut werden, wenn die Feuchtigkeit innerhalb der Kelleraußenwand nach oben steigt.

Dies ist sehr oft der Fall bei Häusern, die vor 1960 erbaut wurden (PDF), da damals in den seltensten Fällen eine Feuchtigkeitssperre ein gebaut wurde. Mit dem Mauersägeverfahren kann die Feuchtigkeitssperre nachträglich in das Mauerwerk ohne bauwerksschädliche Erschütterung eingebaut werden. Sind die Ursachen der Feuchtigkeit nicht so gravierend, reicht oftmals auch eine gezielte Dämmung oder das Trocknen der Kellerräume. Müssen für die Trockenmaßnahmen spezielle Bautrockner eingesetzt oder gar eine Bohrkern-Trocknung vorgenommen werden, kann dies die Kosten wieder deutlich in die Höhe treiben.

Worauf muss bei der Mauertrockenlegung im Keller geachtet werden?

In erster Linie ist es wichtig, dass ein Fachmann die Ursache der Feuchtigkeit feststellt. Fachleute in diesem Bereich sind Bausachverständige. Die Fachfirma versucht festzustellen, ob die Außenwände dicht sind. Dringt Grundwasser vom Erdreich in den Keller ein, werden die Kellerräume immer wieder nass, egal welche Maßnahmen man zur Mauertrockenlegung anwendet. Ist dies der Fall dann werden die Sanierung und die Abdichtung sehr kostspielig werden.

Werden solche Sanierungsmaßnahmen jedoch nicht zeitnah durchgeführt, kann es zu größeren Wasserschäden an der Bausubstanz kommen. Im schlimmsten Fall kommt es zur Abbruchreife des Hauses.

Welche Kostenfaktoren bestimmen die Kosten der Kellertrockenlegung?

Zu den wichtigsten Kostenfaktoren zählt die Ursache für die Feuchtigkeit im Keller. Entsteht die Feuchtigkeit durch undichte Außenwände, wird die Sanierung meist sehr kostspielig. Bei den anderen Kostenfaktoren halten sich die Kosten im überschaubaren Rahmen.

Weitere Kostenfaktoren sind:

  • Ausmaß der Feuchtigkeit in den Kellerräumen
  • Lage der feuchten Stellen im Keller; Wo kann Feuchtigkeit eindringen?
  • Entsteht die Feuchtigkeit durch Luftfeuchtigkeit oder durch Bodenfeuchte – im schlimmsten Fall ist ein Rohrbruch schuld.
  • Müssen Bautrockner oder andere Trockenlegungstechnologien eingesetzt werden
  • Ist später eine Sanierung der Wände oder des Kellerbodens erforderlich, da eine defekte Hohlkehle Ursache des Schadens war.

Welche Kosten entstehen bei der Nutzung von Bautrockner bei der Trockenlegung?

Ein wichtiger Punkt ist hier die Größe der Kellerräume. Einen Bautrockner kann man für ca. 10 bis 20 Euro pro Tag mieten. Nicht zu unterschätzen beim Einsatz von Bautrockner sind die Stromkosten, die in der Regel beträchtlich sind. Wenn möglich sollte man stromsparende Kondenstrockner verwenden.

Wird die Mauertrockenlegung von einer Fachfirma vorgenommen, ist die eingesetzte Trocknungs-Technologie maßgeblich für die Kosten. Die Kosten werden vom Fachmann erst nach einer Begutachtung vor Ort festgelegt. Kostenvoranschläge im Vorfeld sind schwierig zu gestalten und daher meist unüblich.

Relativ teuer wird die Kellertrockenlegung, wenn neben der eigentlichen Trocknung auch noch Schimmel bekämpft werden muss. Das Entfernen von Schimmel vom Putz ist aufwendig und daher auch sehr teuer. Im eigenen Interesse sollte man also feuchte Kellerwände durch Bodenfeuchtigkeit zeitnah trockenlegen lassen. Dies spart nicht nur Kosten, sondern ist auch gut für die Gesundheit.

Womit lassen sich Kosten für die Kellertrockenlegung gering halten?

Um die Kosten der Trockenlegung gering zu halten, sollte man rechtzeitig reagieren, sobald man die ersten Anzeichen von Feuchtigkeit in den Kellerräumen bemerkt. Diese können feuchte Flecken an der Decke oder den Wänden sein, aber auch ein muffiger Geruch in den Kellerräumen. Man sollte sich möglichst sofort auf die Suche nach der Ursache machen. Hilfreich ist in den meisten Fällen eine ausreichende Belüftung des Kellers.

Sinnvoll ist es einen Bausachverständigen mit der Begutachtung zu beauftragen. Der Fachmann kann sehr schnell feststellen, woher die Feuchtigkeit kommt. Meist kostet eine solche Begutachtung ca. 250 Euro. Das Geld ist jedoch gut investiert, wenn man an Folgeschäden denkt.

Beginnt man auf das gerade wohl mit der Abdichtung und der Sanierung, wird man in der Regel die eigentliche Ursache übersehen. Gleiches gilt, wenn man denkt, mit dem Aufstellen von Bautrockner ist es getan. Nur ein Fachmann kann sinnvolle Maßnahmen vorschlagen und dann auch sehr oft die Kosten dafür einschätzen. Reagiert man als Hausbesitzer frühzeitig, dann kann die Kellertrockenlegung meist kostengünstig vonstattengehen, da der Aufwand für die Sanierung sich im Rahmen hält.

Was versteht man unter einer Vertikalsperre?

Die Vertikalsperre bzw. Vertikalabdichtung wird von Fachleuten oftmals auch als Schleierinjektion bezeichnet. Die Vertikalsperre oder die Schleierinjektion verhindert Feuchtigkeit der Außenwände durch drückendes Wasser. Der Fachmann bohrt hierzu Löcher in die Wände und bringt somit das Dichtmittel (Dichtungsschlämme) hinter die Wand. Es bildet sich dort ein sogenannter Dichtungsschleier.

Was ist Sanierputz?

Der Sanierputz soll der Zersetzung des Mauerwerks entgegenwirken, welches durch Salze und Feuchtigkeit angegriffen ist. Jedoch kann der Sanierputz oder Sperrputz allein nicht den Zerstörungsprozess aufhalten. Im Vorfeld muss die Ursache der Feuchtigkeit ermittelt und behoben werden. Im Idealfall sollte man die Dämmplatten im Keller mit dem Sanierputz verputzen.

Was kostet Keller trockenlegen?

Die Kosten für eine Mauerwerkstrockenlegung im Keller können nicht exakt vorhergesagt werden, da die Schäden in ihrem Ausmaß sich deutlich unterscheiden können. Muss eine Kellerabdichtung erfolgen, dann sollte man von Kosten von 350 Euro pro Quadratmeter ausgehen. Oftmals liegen diese Kosten noch deutlich darüber. Durch notwendigen Erdaushub und dem Aufgraben des Erdreiches kann eine Außenabdichtung mit einem Bitumenanstrich sehr kostspielig werden. Hausbesitzer sollten bei einer solchen Kellersanierung mit Kosten von 500 bis 1.000 Euro pro Meter Kellerwand rechnen.

Was kostet Injektionsverfahren?

Die Kosten für das Injektionsverfahren betragen durchschnittlich ungefähr zwischen 50 und 70 Euro pro laufendem Meter.

Worauf muss bei der Keller-Trockenlegung geachtet werden?

Ein Fachmann sollte die Ursache der Feuchtigkeit feststellen und prüfen, ob die Außenwände dicht sind. Dringt Grundwasser vom Erdreich in den Keller ein, werden die Kellerräume immer wieder nass, egal welche Maßnahmen man zur Mauertrockenlegung anwendet. Werden solche Sanierungsmaßnahmen jedoch nicht zeitnah durchgeführt, kann es zu größeren Wasserschäden an der Bausubstanz kommen. Im schlimmsten Fall kommt es zur Abbruchreife des Hauses.

Welche Faktoren bestimmen die Kosten beim Keller trockenlegen?

Zu den wichtigsten Kostenfaktoren zählt die Ursache für die Feuchtigkeit im Keller. Entsteht die Feuchtigkeit durch undichte Außenwände, wird die Sanierung meist sehr kostspielig. Weitere Kostenfaktoren sind das Ausmaß der Feuchtigkeit, die Lage der feuchten Stellen und die Luftfeuchtigkeit oder Bodenfeuchte.

Welche Kosten entstehen bei der Nutzung von Bautrocknern?

Ein wichtiger Punkt ist hier die Größe der Kellerräume. Einen Bautrockner kann man für ca. 10 bis 20 Euro pro Tag mieten. Nicht zu unterschätzen beim Einsatz von Bautrockner sind die Stromkosten, die in der Regel beträchtlich sind. Wenn möglich sollte man stromsparende Kondenstrockner verwenden.

Zusammenfassung

Feuchtigkeit im Keller schadet nicht nur der Bausubstanz des Hauses, sondern kann durch die Bildung von Schimmel auch gesundheitliche Folgen haben. Eine planlose Sanierung macht wenig Sinn, da meist die Ursache nicht behoben ist und es schnell wieder zu Feuchtigkeit in den Kellerräumen kommt. Fachleute sollten in jedem Fall die Ursache der Feuchtigkeit ermitteln und anschließend sinnvolle Maßnahmen zur Bekämpfung vorschlagen.

Artikelbild: Sorcerer44 / Bigstock.com

  • Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen?
  • JaNein

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.