Badezimmer renovieren: So funktioniert es ohne böse Überraschungen

Badezimmer renovieren: So funktioniert es ohne böse Überraschungen

Die Fliesen sind vergilbt und werden von einem Muster geziert, das vor Jahrzehnten als modern galt? Ein in die Jahre gekommenes Badezimmer kann mit einer Renovierung in neuem Glanz erstrahlen und zu der Wohlfühloase werden, die jeder Haushalt verdient hat. Die folgenden Tipps zeigen, was es zu beachten gilt.

Das Badezimmer – der Wellnessort im eigenen Zuhause

Im Badezimmer verbringen die meisten Menschen einen entscheidenden Teil ihres Morgens. Hier starten sie in den Tag, betreiben Körperpflege und bereiten sich mental auf das vor, was heute ansteht. Schlägt ihnen schon beim ersten Schritt in den Raum eine wenig einladende Atmosphäre entgegen, fällt es ihnen umso schwerer, positive Gedanken zu fassen und sich für den Tag zu motivieren.

Hinzu kommt, dass die meisten veralteten Badezimmer nicht mehr den modernen Standards entsprechen und deshalb auch nicht den Ansprüchen gerecht werden, die viele Menschen an den Raum haben. Eine Renovierung bringt frischen Wind in die eigenen vier Wände und verwandelt das Bad in einen Ort zum Entspannen und Abschalten.

Zudem schafft sie Raum für Kreativität und ermöglicht den Bewohnern, das Zimmer ganz nach ihren Vorstellungen zu gestalten. Vielleicht war die Badewanne schon immer zu klein? Oder die herkömmliche Dusche könnte eine Rainshower-Funktion vertragen? All diese Wünsche können nun umgesetzt werden und dazu führen, dass die Zeit im Badezimmer einem kleinen Wellnessurlaub gleicht.

Wer etwa die in die Jahre gekommene Badewanne gegen einen Whirlpool austauschen möchte, findet bei zahlreichen Marken zeitgemäße Optionen für das heimische Badezimmer. Zum Beispiel steht Villeroy & Boch seit jeher für Qualität. Ein Whirlpool ist dieser Firma ist zum Beispiel hier zu finden.

Wünsche im Vorhinein abklären

Die Renovierung des Badezimmers weckt den Traum von modernen Armaturen, eleganten Fliesen im zeitlosen Design und den neuesten technischen Standards. Dabei haben Heimwerker einen großen Gestaltungsspielraum – schließlich ist jedes Bad anders und kann frei nach den Bedürfnissen der Bewohner entworfen werden.

Geht es aber an die eigentliche Planung, wissen viele Menschen nicht so recht, wo sie anfangen sollen. Die Qual der Wahl kann das Projekt unnötig in die Länge ziehen und vielen ist auch nicht klar, ob und wie sie ihre Vorstellungen in die Realität umsetzen können.

Idealerweise beginnt die Renovierung deshalb mit Inspiration. Diese liefern einschlägige Magazine oder auch Pinterest Boards. Dabei geht es darum, zunächst alles zu sammeln, was anspricht. Wie realistisch die Umsetzung ist und ob alle einverstanden sind, können die Bewohner in einem nächsten Schritt besprechen. Das unvoreingenommene Sichten der Möglichkeiten hilft dabei, die eigenen Vorstellungen und Wünsche zu entdecken und besser zu verstehen.

Familien sollten stets zusammen die Planung des neuen Badezimmers in Angriff nehmen. Das schweißt zusammen und stellt jeden zufrieden.

Wurde genug Material gesammelt, geht es an die Strukturierung. Hier wird schnell klar, was besonders gefällt und welche Elemente vielleicht mehrfach vermerkt wurden. Anhand dessen lässt sich ein Konzept erstellen, wie das Badezimmer nach der Renovierung einmal aussehen und welche Funktionen es haben soll.

Ideen festhalten und skizzieren

Stehen die finalen Ideen fest, geht es an die Planung. Ist das Badezimmer zum Beispiel sehr klein, lassen sich nicht immer alle Wünsche umsetzen. Anhand der genauen Maße und der Gegebenheiten vor Ort sollte deshalb zunächst auf dem Papier erörtert werden, was eigentlich tatsächlich machbar ist. Dabei spielt nicht nur der Grundriss eine Rolle, sondern auch die Höhe des Raumes.

Um flexibel zu bleiben erstellen Heimwerker idealerweise mehrere Skizzen. So können sie sich zunächst unverbindlich ausprobieren und am Ende für den Plan entscheiden, der ihnen am meisten zusagt. Papier ist geduldig und bietet viel Raum für Experimente. Wo machen sich welche Möbel schön? Kann die Badewanne tatsächlich vergrößert werden? Und wie viel Platz bleibt dann noch im Rest des Badezimmers?

In diesem Schritt nimmt das Badezimmer in seinem zukünftigen Zustand langsam Gestalt an. Wer nicht selbst auf Papier zeichnen möchte, kann dafür einen virtuellen Raumplaner verwenden, den zahlreiche Internetseiten kostenlos zur Verfügung stellen.

Ausreichend Zeit einplanen

Die Renovierung eines Badezimmers ist nichts, was an einem Nachmittag durchgeführt werden kann. Mit der Vorbereitung, der Beschaffung des Materials, der Arbeiten selbst und der Nachbereitung ist ein erheblicher zeitlicher Aufwand verbunden. Wird dieser unterschätzt, kann Stress entstehen, der zu Frustration führt. Deshalb sollte das Projekt die Aufmerksamkeit erhalten, die es verdient.

Heimwerker planen idealerweise nicht nur ausreichend Zeit für die einzelnen Schritte ein, sondern halten sich auch Kapazitäten für Verzögerungen frei. Nicht alles läuft immer nach Plan. Dauert ein Teil länger als gedacht, entstehen keine zeitlichen Engpässe, wenn ausreichend Zeit vorhanden ist.

Gerade Anfänger sollten diverse zeitliche Puffer einplanen, um sich nicht zu übernehmen.

Das benötigte Material festlegen und beschaffen

Welche Fliesen haben die Herzen der Bewohner gewonnen? Welche Armaturen konnten überzeugen? Und wie viele Waschbecken sollen es werden? Wer im Vorhinein eine Liste erstellt mit allen benötigten Gegenständen und Materialien und auch ihre Anzahl genau festhält, spart im Baumarkt wertvolle Zeit. Wird dabei noch die Artikelnummer angegeben, wird auch nicht versehentlich das falsche Produkt mit nach Hause gebracht.

In der Bedarfssichtung zeigen sich zudem Lücken in der Planung auf, die vorher unentdeckt geblieben sind. Soll die Dusche zum Beispiel ebenerdig sein oder wird eine kleine Duschwanne benötigt? Und wie sieht es mit der Deko im Badezimmer aus? Damit das Badezimmer möglichst lange schön bleibt, sollten robuste und zeitlose Produkte gewählt werden.

In der heutigen Zeit sind der Fantasie fast keine Grenzen gesetzt. Die Boden- und Wandbeläge müssen etwa längst nicht mehr aus Keramik bestehen. Im Trend liegen stattdessen Vollvinyl-Platten, die eine wärmere Atmosphäre schaffen als herkömmliche Fliesen und trotzdem keine Feuchtigkeit aufnehmen.

Stauraum darf nicht fehlen

Die meisten Menschen denken bei der Renovierung des Badezimmers an eine moderne Dusche oder ein ansprechendes Waschbecken. Gerne wird dabei der dringend benötigte Stauraum vergessen. Kommt dieser zu kurz, stapeln sich im fertigen Badezimmer bald Kosmetikartikel und Pflegeprodukte. Dies kann die Optik eines noch so ansprechenden Badezimmers zunichtemachen.

Ist unter dem Waschbecken Platz vorhanden, eignet er sich hervorragend für einen Schrank oder ein Regal. Darin können Handtücher untergebracht werden und andere Gegenstände, die andernfalls die Oberflächen zustellen würden. Mit ausreichend Stauraum bleibt das Badezimmer auch im Alltag aufgeräumt und organisiert und lässt sich obendrein noch einfacher reinigen.

Zusammenfassung

Wer sein Badezimmer renovieren möchte, sollte zunächst seine Wünsche und Ideen sammeln und sie zu Papier bringen. Darauf folgt die detailreiche Skizzierung anhand des Grundrisses und schließlich die Materialbeschaffung. Insbesondere Anfänger sollten sich für den Prozess ausreichend Zeit nehmen, um durch unvorhersehbare Verzögerungen nicht in Stress zu geraten.

 

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