Entsafter-Test

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Entsafter zaubert innerhalb kürzester Zeit frische und gesunde Säfte aus Obst und Gemüse.
  • Selbstgepresste Säfte sind frei von chemischen Stoffen oder Konservierungsmitteln.
  • Die vitaminreichen Getränke sind gesund für den Körper und pushen das Immunsystem.

Frischer geht es nicht. Tetrapack, Plastik- und Glasflasche werden um Längen geschlagen, wenn der Saft selbst gemacht ist. Ob Äpfel, Karotten oder Bananen – frisch hergestellter Saft ist nicht nur gesund und schmackhaft, sondern oft anders, voller Vitamine und Aromen. Für den täglichen Gebrauch gibt es daher zahlreiche verschiedene Haushaltsgeräte. Doch Entsafter ist nicht gleich Entsafter. Je nach Mechanik kann das Saftergebnis unterschiedlich ausfallen, auch Gebrauch und Reinigung sind immer eine andere Sache. Wer sich einen Entsafter zulegen möchte, sollte daher genau bei der Auswahl hinschauen. Testberichte weisen den Weg.

Platz 1: Philips HR1921/20 Entsafter (1100 W, FiberBoost, QuickClean Technologie, Vorspülfunktion) Edelstahl

Kurzbeschreibung

Den Platz 1 belegt der Entsafter HR1921/20 von Philips, der mit FiberBoost- und QuickClean-Technologie ausgestattet ist. Dank FiberBoost kann zwischen zwei Stufen gewählt werden: Klarer erfrischender Saft oder dickflüssiger Saft mit mehr Fasern und Ballaststoffen. Die Reinigung dauert dank QuickClean nur eine Minute.  Der Saftbehälter hat ein Volumen von 1 Liter. Der Entsafter ist mit einem 1.100 Watt Motor ausgestattet und presst ordentlich Saft aus Obst und Gemüse. Die große Einfüllöffnung mit 80 mm macht ein Vorschneiden der Zutaten überflüssig.

Redaktionelle Einschätzung

Der Entsafter HR1921/20 von Philips überzeugt mit einer hochwertigen Verarbeitung und einer kraftvollen Leistung von 1.100 W. Der Motor passt seine Geschwindigkeit der Härte der Zutaten automatisch an. In einem Durchgang können bis zu 3 Liter gepresst werden, ohne dass der 2,1 Liter große Restbehälter entleert werden muss. Die Konsistenz des Safts kann gewählt werden zwischen erfrischend und klar oder dickflüssig mit mehr Fasern und Ballaststoffen.

Die Einfüllöffnung ist 80 mm groß und erlaubt somit das Verwenden ganzer Früchte, ohne diese vorher kleinschneiden zu müssen. Die QuickClean-Technologie von Philips ermöglicht die Reinigung innerhalb einer Minute, weiterhin lassen sich alle abnehmbaren Teile auch in der Spülmaschine reinigen. Eine Vorspülfunktion ermöglicht ein schnelles Reinigen zwischen dem Pressen von unterschiedlichen Säften und erleichtert die Endreinigung auch noch einmal zusätzlich.

FAQ Philips HR1921/20 Entsafter

Ist der Trester im Gerät oder außerhalb des Gerätes?
Im Gerät in einem speziell dafür vorgesehen Auffangbehälter, welcher sich ganz einfach leeren und reinigen lässt.

Aus welchem Material besteht der Saftauslauf?
Der Saftauslauf besteht außen aus Edelstahl und innen aus Kunststoff.

Wird der Entsafter warm oder heiß, sodass die Vitamine im Saft dadurch zerstört werden?
Nein, der Entsafter wird nicht heiß und die Vitamine bleiben im Saft.

Ist das Gerät spülmaschinengeeignet bzw. einzelne Teile?
Ja, alle abnehmbaren Teile können in der Spülmaschine gereinigt werden.

Wie hoch ist der Entsafter ohne den Aufsatz?
Das Gerät ist ohne Aufsatz ca. 23,5 cm hoch.

Kundenmeinungen zu Philips HR1921/20 Entsafter

Rund 70 Prozent der Käufer sind mit dem Entsafter von Philips äußerst zufrieden und geben dem Gerät 5 von 5 Sternen bei der Bewertung. Nachfolgend die häufigsten positiven und negativen Anmerkungen der Kunden:

Positiv

  • Tolles Gerät
  • Leicht zu reinigen
  • Sehr gute Saftausbeute

Negativ

  • Gerät ist relativ laut

Platz 2: AMZCHEF Slow Juicer BPA-frei Entsafter Gemüse und Obst Profi Entsafter mit Ruhiger Motor & Umkehrfunktion & Saftkanne & Reinigungsbürste (150 Watt/Rot)

Kurzbeschreibung

Auf Platz 2 geschafft hat es der Slow Juicer von AMZCHEF, der mit einer Leistung von 150 Watt ausgestattet ist. Das Gerät ist hochwertig verarbeitet und lässt sich einfach bedienen. Der Slow Juicer entsaftet schonend mit 80 Umdrehungen/Minute. Der Saftbehälter hat ein Fassungsvermögen von 700 Milliliter, der Tresterbehälter umfasst 1000 ml. Das Gerät verfügt über einen Sicherheits-Zuführschacht. Alle herausnehmbaren Teile sind außerdem spülmaschinenfest.

Redaktionelle Einschätzung

Der Slow Juicer von AMZCHEF punktet mit einem optisch ansprechenden Design und einer wertigen Verarbeitung. Er besteht aus BPA-freiem und lebensmittelechtem Tritan-Kunststoff. Der Entsafter ist mit 150 Watt ausgestattet und entsaftet mit einer niedrigen Drehzahl von 80 Umdrehungen pro Minute besonders schonend. Hierdurch bleiben alle Vitamine und Nährstoffe bei der Pressung erhalten und die Haltbarkeit verlängert sich.

Um Verletzungen bei der Bedienung zu vermeiden, ist das Gerät mit einem Sicherheits-Zuführschacht sowie einer Anti-Flip-Verriegelung versehen. Der Saftbehälter fasst 700 ml Saft, der Tresterbehälter hat Platz für 1000 ml Pressgut. Ein hochwertiger Filter mit vielen kleinen Löchern sorgt für einen klaren und reinen Saft. Der Slow Juicer verfügt außerdem über eine Reverse-Funktion, welche das Anhaften von Obst und Gemüse verringert und somit das Reinigen erleichtert. Alle abnehmbaren Teile können weiterhin auch in der Spülmaschine gereinigt werden.

FAQ AMZCHEF Slow Juicer

Befindet sich im Saftbehälter ein Schaumtrenner?
Nein, es befindet sich kein Schaumtrenner im Saftbehälter.

Kann man mit dem Slow Juicer auch Weizengrassaft machen?
Ja, der Slow Juicer von AMZCHEF eignet sich auch für Weizengras oder Blattgemüse.

Wie groß ist die Einfüllöffnung des Entsafters?
Die Einfüllöffnung hat einen Durchmesser von ca. 4 cm.

Wie groß und schwer ist der Slow Juicer?
Der Entsafter wiegt 4,52 kg, die Abmessungen betragen 30 x 30 x 19,6 cm.

Aus welchem Material besteht das Gehäuse?
Das Gehäuse besteht aus Kunststoff.

Kundenmeinungen zu AMZCHEF Slow Juicer

Rund 74 Prozent der Käufer sind begeistert von dem Slow Juicer und empfehlen diesen uneingeschränkt weiter. Im Folgenden die häufigsten positiven und negativen Anmerkungen der Käufer:

Positiv

  • Optisch ansprechendes Design
  • Leicht zu reinigen
  • Gerät arbeitet leise

Negativ

  • Trester ist zu feucht

Platz 3: GASTROBACK #40126 Design Juicer Pro, Zentrifugal-Entsafter, großer Einfüllschacht Ø 75 mm, 950 Watt

Kurzbeschreibung

Platz 2 belegt der Design Juicer Pro #40126 von der Firma GASTROBACK. Der Zentrifugenentsafter ist mit einem kraftvollen Longlife-Motor mit 950 Watt ausgestattet und bereitet in Sekundenschnelle einen leckeren Saft zu. Er hat ein Fassungsvermögen von 1 Liter und verfügt über zwei Geschwindigkeitsstufen. Weitere Features sind ein Edelstahl-Micro-Sieb, eine titanbeschichtete Reibe, Sieb mit Schnellentriegelungsfunktion sowie eine Saftbox mit Mess-Skala.

Redaktionelle Einschätzung

Der Design Juicer Pro #40126 von der Firma GASTROBACK punktet mit einer sekundenschnellen Zubereitung von ganzen Früchten. Ein Zerkleinern der Früchte ist nicht mehr erforderlich. Der große Einfüllschacht hat einen Durchmesser von 75 mm. Ein 950 Watt starker Motor lässt sich in zwei verschiedene Geschwindigkeitsstufen einstellen, für harte und weiche Früchte.

Das Gerät ist in der Handhabung äußerst einfach und unkompliziert. Der Entsafter ist mit einem Edelstahl-Micro-Sieb mit Schnellentriegelungsfunktion sowie einer titanbeschichteten Reibe ausgestattet. Die herausnehmbaren Teile sind einfach zu reinigen und lassen sich sogar in der Spülmaschine reinigen. Im Lieferumfang enthalten ist eine praktische Saftbox mit Mess-Skala, Griffmulde und Deckel, welche sich auch für die Aufbewahrung im Kühlschrank eignet.

FAQ GASTROBACK #40126 Design Juicer Pro

Kann man mit diesem Entsafter auch chlorophyllhaltige Kräuter und Gräser entsaften?
Nein, das funktioniert nur mit Geräten, die mit einem rotierenden Messer ausgestattet sind.

Ist es möglich, das Sieb oder die Titan-Reibscheibe nachzubestellen?
Alle Teile des Entsafters können nachbestellt werden.

Wie sind die Maße des Entsafters?
Der Entsafter hat die Abmessungen 330 x 210 x 430 mm (B x T x H).

Wie schwer ist der Entsafter Design Juicer Pro #40126?
Das Gerät wiegt ca. 4,6 kg.

Kann man mit diesem Entsafter auch Weintrauben entsaften?
Ja, das ist möglich mit diesem Gerät.

Kundenmeinungen zu GASTROBACK #40126 Design Juicer Pro

Knapp 80 Prozent der Käufer sind begeistert und bewerten den Entsafter mit der vollen Punktzahl. Nachfolgen die häufigsten positiven und negativen Anmerkungen der Kunden:

Positiv

  • Saftherstellung ist sehr einfach
  • Lässt sich leicht auseinandernehmen und reinigen
  • Saft ist sehr schnell fertig
  • Gute Standsicherheit dank Saugnäpfen

Negativ

  • Reinigung dauert teilweise zu lang

Platz 4: Arendo – Entsafter für Obst und Gemüse in Edelstahl – Zentrifugaler Entsafter Juicer – elektrisch – 2 Geschwindigkeitsstufen – Überhitzungsschutz – Edelstahlgehäuse – BPA frei

Kurzbeschreibung

Auf Platz 3 haben wir den Entsafter von Arendo, der mit 600 Watt Leistung ausgestattet ist. Der Entsafter verfügt über die erforderliche Power, um täglich das Beste aus Obst und Gemüse herauszuholen. Das Gerät ist mit zwei Schaltstufen für weiche oder harte Früchte ausgestattet. Alle Teile sind abnehmbar und können sogar in der Spülmaschine gereinigt werden. Die Kapazität des Entsafters beträgt 350 ml, die des Tresterbehälters 1000 ml.

Redaktionelle Einschätzung

Der Entsafter von Arendo überzeugt mit einer einfachen und unkomplizierten Bedienbarkeit und eignet sich hervorragend für den täglichen Gebrauch. Der 600 Watt starke Motor und ein hochwertiges Edelstahl-Mikrosieb sorgen für höchste Saftausbeute. Das Gerät stellt zwei Schaltstufen bereit: Stufe 1 für weiche Früchte und weiches Gemüse und Stufe 2 für harte Früchte und hartes Gemüse. Für höchste Sicherheit sorgt ein Verschlussriegel mit Sicherheitsschalter.

Der Einfüllschacht des Entsafters hat einen Durchmesser von 65 mm. Der Fruchtfleischbehälter ist so konzipiert, dass eine einfache Reste-Entsorgung sowie eine unkomplizierte Reinigung möglich sind. Die abnehmbaren Teile sind außerdem alle spülmaschinenfest. Praktisch ist auch der Tropfstopp-Ausgießer, welcher dafür sorgt, dass die Arbeitsfläche sauber bleibt.

FAQ Arendo – Entsafter für Obst und Gemüse in Edelstahl

Ist der Entsafter von Arendo BPA-frei?
Ja, der Entsafter ist BPA-frei.

Wie groß ist der Entsafter?
Der Entsafter hat die Abmessungen von 28,5 x 16 x 29 cm (L x B x H).

Wie lang ist das Kabel des Entsafters?
Die Kabellänge des Entsafters beträgt ca. 1 Meter.

Kann man mit dem Gerät auch Gräser entsaften?
Ja, das ist möglich mit dem Entsafter von Arendo.

Wieviel Umdrehungen pro Minute hat der Entsafter?
Bei Geschwindigkeit Stufe eins 11.000 U/min und bei Stufe zwei 13.500 U/min.

Kundenmeinungen zu Arendo – Entsafter für Obst und Gemüse in Edelstahl

Ca. 70 Prozent der Käufer sind mit dem Entsafter sehr zufrieden und würden diesen auch weiterempfehlen. Nachfolgend die häufigsten positiven und negativen Anmerkungen der Käufer:

Positiv

  • Top Preis-/Leistungsverhältnis
  • Gute Saftausbeute
  • Reinigung ist einfach

Negativ

  • Saftauffangbehälter ist zu klein

Platz 5: Entsafter Slow Juicer, Homever Entsafter Gemüse und Obst, Kauen entsafter mit Ruhiger Motor und Umkehrfunktion, Saftauffangbehälter und Reinigungsbürste, BPA-frei

Kurzbeschreibung

Der Slow Juicer von Homever punktet mit einem optisch ansprechenden und auffallenden Design. Er ist mit einer Leistung von 150 Watt ausgestattet und liefert 60 Umdrehungen pro Minute. Der Entsafter liefert eine hohe Saftausbeute und verarbeitet Obst und Gemüse nährstoffschonend und oxidationsarm. Weitere Pluspunkte des Slow Juicers von Homever sind eine breite Einfüllöffnung, ein One-Touch-Schalter sowie eine Reverse-Funktion.

Redaktionelle Einschätzung

Der Slow Juicer von der Firma Homever hat ein auffälliges dreieckiges Design und macht einen hochwertigen Eindruck. Das Gerät verfügt über 150 Watt Leistung. Mit 60 Umdrehungen pro Minute werden Obst und Gemüse äußerst schonend gepresst, wodurch Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben. Der Hersteller verspricht eine hohe Saftausbeute: Bei Äpfeln 65 – 80 Prozent, bei Orangen 80 – 90 Prozent, bei Stangensellerie 85 – 90 Prozent und sogar bei Weizengras 55 – 65 Prozent.

Die abnehmbaren Teile des Slow Juicers sind alle aus BPA-freiem Tritan-Kunststoff. Das Gerät arbeitet weiterhin recht leise und hat einen Geräuschpegel von weniger als 60 Dezibel. Der Entsafter ist außerdem mit einer Reverse-Funktion ausgestattet, welche das Anhaften von Lebensmitteln vermeidet und somit die Reinigung enorm erleichtert. Die Einfüllöffnung ist breit und erlaubt teilweise auch die Verwendung von ganzen Früchten.

FAQ Entsafter Slow Juicer Homever

Kann der Slow Juicer auch Karotten, Ingwer oder Blattsalat verarbeiten?
Ja, das ist möglich mit dem Entsafter von Homever.

Wie groß ist das Gerät?
Die Abmessungen des Entsafters betragen 35 x 27,5 x 25,6 cm.

Ist die Abdeckung des Entsafters auslaufsicher?
Ja, der Deckel ist dicht.

Wie groß ist die Einfüllöffnung?
Die Einfüllöffnung ist oval und ca. 4 x 5 cm groß.

Kundenmeinungen zu Entsafter Slow Juicer Homever

83 Prozent der Käufer sind mit dem Slow Juicer von Homever äußerst zufrieden und geben die höchste Punktzahl bei der Bewertung. Im Folgenden die häufigsten positiven und negativen Bemerkungen der Käufer:

Positiv

  • Hohe Saftausbeute
  • Top Qualität
  • Tolles Preis-/Leistungsverhältnis
  • Einfache Saftproduktion

Negativ

  • Einfüllöffnung könnte größer sein

Die Kaufberatung

Warum einen Entsafter kaufen?

Rund 37 Liter Saft pro Jahr trinken die Deutschen pro Kopf. Das ist weltweit Spitze. Die zweitplatzierten Amerikaner kommen nur auf 28 Liter. Daher sind hierzulande auch die Supermarktregale voll mit unterschiedlichen Saftangeboten: Vom Nektar bis hin zum neumodischen Smoothie ist es in, Obst und Gemüse zu trinken. Saftbars machen es in deutschen Großstädten bereits vor – es geht nichts über einen frisch gepressten Saft aus Spinat, Äpfeln und Karotten. Doch wer nicht auf die Industrie angewiesen sein will, legt sich im eigenen Haushalt einen Entsafter zu. Mit ihm können Obst und Gemüse frisch zu der wohlschmeckenden Speise verarbeitet werden.

Saft ist zwar reich an Vitaminen, aber auch an Kalorien. Daher zählt er nicht zu den Getränken, sondern zu den Lebensmitteln.

Der selbstgemachte Saft hat zahlreiche Vorteile: Der Macher bestimmt selbst, welche Stoffe in ihn hineinkommen. Während im Handel gekaufte Produkte oft nur einen Bruchteil Saft in Flasche und Packung vorweisen können, da sie mit Wasser verdünnt werden, ist der Saft zu Hause 100 Prozent pur. Gekaufte Produkte können auch aus gefriergetrockneten oder pulverisierten Früchten bestehen. In den eigenen Juicer kommen nur frisches Obst und Gemüse. Auch die Pasteurisierung zur Haltbarkeit entfällt und bei Home-made-Juice gibt es keine künstlichen Aromen und Zusatzstoffe. Alles, was der Verbraucher dafür tun muss: Selbst Hand anlegen. Mit dem passenden Entsafter ist es diese Mühe jedoch meist mehr als wert.

Entsafter ist nicht gleich Entsafter: Es gibt unterschiedliche Typen

Wer sich einen elektrischen Entsafter für die heimische Küche zulegen will, der muss sich zwischen zwei grundlegenden Prinzipien entscheiden: Es gibt Saftpressen und Saftzentrifugen. Beide trennen die Flüssigkeit aus der Frucht oder dem Gemüse, jedoch auf unterschiedlicher Basis.

Zentrifugalentsafter

Die Zentrifuge arbeitet mit Sieb und Messer, die Obst und Gemüse sekundenschnell zerkleinern. Letzteres schneidet die Stücke und durch ca. 10.000 bis 15.000 Umdrehungen pro Minute innerhalb des Entsafters werden diese durch die Zentrifugalkraft gegen das Sieb gedrückt und ausgepresst. Die Entsaftung kann hier besonders schnell realisiert werden, daher finden sich zahlreiche Zentrifugalentsafter in der Gastronomie. Seine Vorteile sind:

  • leichte Entsaftung
  • günstig
  • schnell
  • effektiv
  • auch für unterwegs geeignet
  • kann hartes Obst und Gemüse zerkleinern

Aber auch einige Nachteile bringt der Zentrifugalentsafter mit sich. Das Verfahren birgt eine automatische Oxidierung. Durch die Beimischung von Sauerstoff wird der Saft schnell braun und schaumig. Zu den Nachteilen gehören daher:

  • schlechtere Saftqualität
  • schlechtere Haltbarkeit des Saftes
  • weniger Vitamine
  • lauteres Gerät

Saftpressen

Ganz anders funktionieren sogenannte Saftpressen. In ihnen werden die Früchte zunächst in Teile gebrochen und dann mit einer Pressschnecke zerquetscht. Anschließend werden die Reste durch ein Sieb gepresst. Dieser Vorgang ist deutlich leiser, aber auch langsamer als die Zentrifuge: Die Pressschnecke bewegt sich meist mit rund 60 bis 100 Umdrehung pro Minuten. So wird jedoch die Oxidierung des Saftes teilweise vermieden und auch wenig Schaum entsteht.

Vorteil der Saftpressen:

  • meist leiser als Zentrifugen
  • schonender Verarbeitung rettet mehr Vitamine
  • besser Saftqualität
  • bessere Haltbarkeit des Saftes
  • auch für hartes Obst geeignet

Nachteil von Saftpressen:

  • langsameres Verfahren
  • teurere Variante
  • schwieriger zu reinigen

Alternativen

Natürlich sind dies nicht alle Möglichkeiten, um aus Obst und Gemüse Saft zu machen. Auch die Alternativen sollen daher hier nicht unerwähnt bleiben. Zu ihnen gehören der Dampfentsafter und die Handzitruspresse. Ersterer wird oft genutzt, um Obst zu Saft zu verarbeiten. Hier kommen die Früchte in ein heißes Dampfbad, worauf hin die Zellen ihre Flüssigkeit abgeben. Dieses Verfahren ist besonders schonend und garantiert eine hohe Ausbeute und Qualität.

Wer selbst Hand anlegen will, kann vor allem Zitrusfrüchte wie Orangen, Mandarinen, Zitronen und Limetten auf der Handpresse ausdrücken. Der Nachteil: Hier wird Muskelkraft gebraucht. Der Vorteil: Die kleine Presse kann schnell überall mit hingenommen werden, braucht keinen Strom und ist leicht zu verstauen. Ebenso gibt es auch Handsaftpressen, die statt mit Motor mit einem Hebel bedient werden können. Im nachfolgenden Ratgeber rund um den Entsafter sind jedoch diese Alternativen außen vor gelassen.

Die Vergleichskriterien: Daran ist ein guter Entsafter zu erkennen

Es gibt zahlreiche verschiedene Entsaftermodelle auf dem Markt, die auch in vielen Test bereits beurteilt worden sind. Wer sich einen Juicer zulegen will, sollte zunächst genau überlegen, wie oft er ihn nutzen wird, welche Früchte zerkleinert werden sollen und welche Mengen Saft entstehen werden. Denn das sind Grundüberlegungen für das richtige Modell. Wichtige Kriterien sind:

  • (Motor)Leistung
  • Saftqualität
  • Saftmenge Volumen
  • Öffnung
  • Größe (Abmessungen)
  • Gewicht
  • Lautstärke

1. (Motor)Leistung

Es klingt zunächst logisch: Je stärker der Motor, desto besser werden Obst und Gemüse entsaftet. Daher sollte bei der Auswahl des Entsafters der Blick auf die angegebene Wattzahl nicht fehlen. Bei Zentrifugen gibt es Modelle bis zu 1000 Watt, die mit großer Kraft die Früchte nach außen schleudern. Hier gilt: Je höher, desto besser die Entsafterleistung.

Saftpressen hingegen arbeiten mit einer deutlich niedrigeren Drehzahl und benötigen nicht so starke Motoren. Hier sind auch kleine Wattzahlen durchaus gängig. Optimal ist es, wenn der Juicer in seiner Leistung in verschiedenen Stufen eingestellt werden kann. Viele Modelle bieten hier zwei Modi. Stufe 1 für weiche Früchte wie beispielsweise Tomaten und Himbeeren, Stufe 2 für harte Produkte wie Äpfel, Karotten und Co.

Aber nicht nur die Motorleistung ist wichtig, auch Klingen und Sieb müssen gut sein. Die Siebe sollten feinporig sein, die Klingen scharf.

2. Saftqualität

Wie bereits erwähnt ist die Saftqualität schon vom Entsafterprinzip abhängig. Hier sollte der Käufer auf seine Vorlieben achten. Gepresster Saft hat meist mehr Fruchtfleisch und ist homogener. Säfte aus Zentrifugen sind oft klar, fruchtfleischfrei, jedoch voller Schaum.

3. Saftmenge – Volumen

Soll der Entsafter in einen Singlehaushalt oder die ganze Familie mit frischen Vitaminen versorgen? Auch auf die Volumenfrage sollte beim Kauf geschaut werden. Bei einem Modell ist die Ausbeute größer, bei anderen geringer – je trockner die Reste im Abfallbehälter sind, desto mehr Saft wird gepresst. Sowohl beim Fruchtfleischbehälter (sogenannter Trester für die Abfälle) als auch beim Saftbehälter schwankt hier das Fassungsvermögen. Kleine Entsafter bieten nur Platz für 0,75 Liter Saft, größere Modelle bieten bis zu 2,5 Liter Volumen. Auch beim Abfall sind bis zu 2,5 Liter möglich. Hier kommt es auf die individuellen Bedürfnisse an.

4. Öffnung

Kein noch so leistungsstarker Entsafter bringt Freude, wenn der Einfüllschacht nur über eine kleine Öffnung verfügt. Denn in diesen Fällen muss oft mühsam das Obst und Gemüse vorher per Hand kleiner gemacht werden. Zahlreiche Hersteller versehen ihre Produkte mit „XL“ oder „XXL“-Attributen. Aber nur der genaue Blick auf die Zentimeterangabe hilft. Manche Modelle bieten eine Öffnung bis 40 Zentimeter, andere jedoch das Doppelte. Soll der Entsafter häufig verwendet werden, so ist es ratsam, dass ein ganzer Apfel in die Öffnung passt.

5. Größe

Gerade bei kleinen Küchen ist auch die Größe des neuen Haushaltsgerätes nicht unwichtig. Zum einen sind hier große, sperrige Geräte nicht immer von Vorteil – sie nehmen viel Platz weg und lassen sich nicht so leicht verstauen. Aber auch auf die Anzahl der Teile sollte geachtet werden. Je mehrteiliger, desto komplizierter sind die meisten Modelle in der Handhabung. Ein praktischer Entsafter kommt oft kompakt daher und besteht meist aus der Kern-Einheit, Trester, Saftbehälter und Stopfer.

6. Gewicht

Bei diesem Kriterium sind die Beschaffenheit und das Material ausschlaggebend. Der eine Entsafter besteht aus Edelstahl und bringt daher ein hohes Gewicht mit sich. Dieses Modell ist zwar schwer zu transportieren, wirkt sperrig und unhandlich, aber kommt nicht so leicht ins Rutschen während des Einsatzes. Kunststoffmodelle sind meist deutlich leichter und daher handlicher. Sie können leichter transportiert werden, haben aber oft einen weniger stabilen Stand.

7. Lautstärke

Auch auf die Lautstärke des Entsafters sollte Augenmerk gelegt werden. Denn wenn Mama morgens den Saft zubereitet, sollte nicht gleich die ganze Familie aus den Betten fallen. Hier variieren die Werte von Modell zu Modell. Laute Geräte können hier bis zu 85 Dezibel erreichen – lauter als so mancher Rasenmäher. Leise Modelle weisen Werte von 65 Dezibel aus, die relativ angenehm für die Ohren sind. Beim Kauf eines Entsafters heißt es daher nicht nur “hingeschaut“, sondern auch „zugehört“.

Saftpressen sind gewöhnlich leiser als Zentrifugalentsafter. Sie verfügen oft über einen weniger starken Motor, der langsamer presst. Das wirkt sich auch auf die Lautstärke aus.

Weitere Punkte für den Kauf

Doch nicht nur die physischen Daten eines Entsafters entscheiden darüber, ob das Modell im Entsaftertest gut abschneidet. Es gibt weitere Kriterien, die beachtet werden sollte. Dazu gehören:

  • Reinigung
  • Garantie
  • Robustheit
  • Preis
  • Sicherheit

Bei der Reinigung sollte beim Kauf darauf geachtet werden, ob die einzelnen Teile auch spülmaschinenfest sind – das erleichtert die Arbeit ungemein. Gerade am Tresterrand trocknen die Reste von Obst und Gemüse schnell an und setzen sich fest. Aber auch Sieb und Co sollten zügig nach der Benutzung gereinigt werden. So mancher Hersteller bietet hier feinporige Siebe, die aus Edelstahl gefertigt leicht zu säubern sind. Gibt es auf das Modell eine Garantie? Auch diese Frage ist wichtig beim Kauf eines Entsafters. Ebenso sollte einem robusten Modell den Vorzug gegeben werden, wenn der Juicer häufig zum Einsatz kommen soll. Denn diese weisen weniger Verschleißerscheinungen auf. Auch die Preisspanne ist groß.

Einfache Modelle sind bereits unter 100 Euro zu kaufen, aber auch Preise über 1000 Euro sind bei professionellen Produkten möglich. Hier sollte jeder selbst festlegen, welchen Preis er bereit ist, zu zahlen. Danach können die verschiedenen Kriterien bei den Modellen dieser Preisklasse verglichen werden. Auch die Sicherheit ist ein ausschlaggebender Punkt – vor allem, wenn Kinder im Haushalt vorhanden sind. Ein Sicherheitsbügel ist hier essenziell, der vor dem Entsaften aufgezogen werden muss. Auch ein hoher Einfüllstutzen bietet eher ein sicheres Einfüllen von Obst und Gemüse als niedrigere Varianten. Ebenso sollte der Motor gesichert sein: Das Starten bei falscher Zusammensetzung des Entsafters sollte nicht möglich sein. Und zu guter Letzt sollte natürlich eine verständliche Bedienungsanleitung bei dem Gerät dabei sein.

Mögliches Zubehör

So mancher Entsafter bietet auch attraktives Zubehör, das sowohl bei Zentrifugen, als auch bei Saftpressen möglich ist. Dazu gehören unter anderem:

  • externer Tresterbehälter
  • Ausgießeraufsatz
  • Reinigungsbürste
  • Antirutschfüße
  • automatischer Überhitzungsschutz
  • Rezeptbuch

Bei einem externen Trester werden die Rückstände von Obst und Gemüse (Tresterreste) außerhalb des Gerätes gesammelt. Dieser ist von Vorteil, wenn der Entsafter selbst sehr klein ist und dennoch ein hohes Auffangvolumen geboten werden soll. Externe Trester sind oft einfacher zu entleeren und zu reinigen. Der Ausgießeraufsatz ist direkt am Saftbehälter angebracht. Er vermeidet beim Einfüllen des Saftes in ein Glas unschöne Spritzer und unnötiges Entfernen des gesamten Behälters. Eine Reinigungsbürste erleichtert das Arbeiten nach dem eigentlichen Einsatz. Sie ist oft auf das Modell abgestimmt und sieht meist wie eine Zahnbürste aus.

Antirutschfüße verhindern unter der Saftpresse ein Verrutschen während des Betriebes. Diese sind vor allem bei leichten Modellen von Vorteil. Aber auch ein automatischer Überhitzungsschutz ist hilfreich – der Motor wird abgeschaltet, wenn er zu stark beansprucht wird. Dieses Feature bietet nicht jedes Modell. Zu guter Letzt ist in so manchem Lieferumfang auch ein Rezeptbuch enthalten. Vor allem Saftneulinge können hier interessante Kreationen nachschlagen, auf die sich von selbst bisher nicht gekommen waren.

Die bekanntesten Hersteller

Wer sich einen Entsafter zulegen möchte, muss sich auch mit der Frage auseinandersetzen: Soll es ein Markengerät sein? So manche Firma hat sich auf dem Markt mit beliebten Modellen etabliert. Dazu gehören unter anderem:

  • Bosch
  • Braun
  • Gastroback
  • Moulinex
  • Panasonic
  • Petra Electric
  • Philips
  • Russel Hobbs
  • Aicok
  • Klarstein

Aber auch No-Name-Produkte können im Handel erstanden werden. Gerade bei Supermarktketten sind diese oft im Angebot und laden zum Schnäppchenpreis ist. Nicht immer ist dieser jedoch aussagekräftig. Billige Produkte müssen nicht immer schlecht sein, teuer einzukaufen, garantiert ebenso keine Qualität. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte die Modelle und Testsieger anhand von bestehenden Warentests im Internet in den verschiedenen Kriterien vergleichen.

FAQ

Wie funktioniert ein Entsafter?

Wenn die Rede von einem elektrischen Entsafter ist, wird meist von einem Zentrifugal-Entsafter gesprochen. Bei einem Zentrifugal-Entsafter wird das Obst oder Gemüse durch den Einfüllschacht des Entsafters gefüllt. Ist der Einfüllschacht groß, können auch ganze Früchte hineingegeben werden. Bei einem kleineren Einfüllschacht müssen Obst und Gemüse vorher kleingeschnitten werden. Die eingefüllten Lebensmittel landen dann im Siebkorb, hier wird das Pressgut zerkleinert, während der Entsafter sich mit bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute dreht. Dabei wird der Saft aus dem Pressgut ausgepresst und landet dann in einem Saftauffangbehälter. Die gepressten Rückstände von Obst oder Gemüse landen in dem sogenannten Tresterbehälter und können dann entsorgt werden.

Bei einem Slow Juicer werden Obst und Gemüse langsam gepresst. Hierbei drehen sich Walzen, Pressschnecken oder Messer in einer langsamen Geschwindigkeit, wodurch keine Hitzeentwicklung entstehen kann. Dadurch bleiben Vitamine und Nährstoffe von Obst oder Gemüse erhalten. Der entstandene Abfall wird ebenfalls in einem Tresterbehälter gesammelt und kann anschließend entsorgt werden.

Ein sogenannter Dampfentsafter eignet sich besonders für die Entsaftung und Haltbarmachung von Obst und Gemüse. Er besteht in der Regel aus mehreren Gefäßen, die aufeinander gestapelt werden. Der unterste Topf wird mit Wasser gefüllt, darüber befindet sich ein Auffangbehälter, der den auslaufenden Saft auffängt. Hier wird auch ein Schlauch befestigt, mit welchem der Saft dann direkt in eine Flasche o.ä. abgefüllt werden kann. Im obersten Topf befinden sich Löcher am Boden, wie bei einem Sieb; in diesen werden die Früchte eingelegt. Der Topf wird mit einem Deckel verschlossen und ca. 30 – 60 Minuten gekocht. Anschließend kann der heiße Saft abgefüllt werden.

Dann gibt es noch die Zitruspressen, diese sind in verschiedenen Variationen erhältlich. Am häufigsten wird hier eine manuelle Zitruspresse verwendet, bei der das Obst halbiert wird, auf den Kegel des Geräts gelegt und dann manuell ausgepresst wird. Diesen Entsafter gibt es auch in der elektrischen Version.

Welche Entsafter-Arten gibt es?

Es gibt verschiedene Geräte, die für die Saftgewinnung aus Obst, Beeren und Gemüse verwendet werden können:

  • Zentrifugal-Entsafter
  • Saftpressen (Slow Juicer)
  • Dampfentsafter
  • Zitruspresse

Was sind die Vorteile eines Entsafters?

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist äußerst wichtig. Frisch gepresste Obst- und Gemüsesäfte sind gesund und wenn Sie die Säfte selbst auspressen, können Sie sicher sein, dass keine ungesunden Zusatzstoffe oder Konservierungsstoffe im Getränk landen. Ein Entsafter hat einige Vorteile:

  • Keine ungesunden Zusatzstoffe oder Zucker u. ä.
  • Frisch gepresster Saft enthält mehr Vitamine und Nährstoffe
  • Zubereitung ist einfach und geht schnell
  • Kein großer Arbeitsaufwand
  • Unzählige Geschmacksvariationen möglich
  • Kostengünstiger als frischgepresste Säfte im Handel

Wo kann man einen Entsafter kaufen?

Ein Entsafter kann beispielsweise im Elektrofachhandel oder in Fachgeschäften vor Ort erworben werden. Weiterhin können diese Geräte auch online erworben werden. Auch hier gibt es zahlreiche Fachhändler und Online-Shops, welche Entsafter anbieten. Beim Online-Kauf haben Sie zugleich noch den Vorteil, dass Sie anhand der Kundenbewertungen die Geräte vergleichen können.

Was kostet ein Entsafter?

Es gibt unzählige Modelle und Variationen von unterschiedlichen Herstellern. Die Preise sind in der Regel von der Art, der Leistung und der Marke des Geräts abhängig. Zentrifugal-Entsafter sind bereits ab ca. 40 Euro erhältlich, während die Preise für Slow Juicer meist eher bei ca. 100 Euro aufwärts angesiedelt sind. Handbetriebene Zitruspressen sind im Handel schon ab ca. 10 Euro erhältlich, während beispielsweise Dampfentsafter ab ca. 40 Euro zu finden sind.

Was ist der Unterschied zwischen Zentrifugal-Entsafter und Slow Juicer?

Bei einem Zentrifugal-Entsafter werden Obst und Gemüse mit Messern zerkleinert, während der Entsafter sich mit bis zu 15.000 Umdrehungen in der Minute um sich selbst dreht. Durch die dann entstehende sogenannte Zentrifugalkraft wird der Saft aus Obst oder Gemüse gepresst. Der gepresste Saft landet im Saftauffangbehälter, während die Reste von Obst und Gemüse (Trester) in dem dafür vorgesehenen Behälter landen.

Vorteile:

  • Entsaftet sehr schnell
  • Schnelle Verarbeitung
  • Günstiger Preis
  • Verarbeitung von größeren Mengen möglich

Nachteile:

  • Eignet sich meist nicht für Gräser, Kräuter und Blattgemüse
  • Eine mögliche Hitzeentwicklung des Geräts kann wertvolle Vitamine zerstören
  • Ein Zentrifugal-Entsafter ist meist recht laut
  • Saftertrag geringer als bei einem Slow Juicer

Ein Slow Juicer ist ein sogenannter Kaltentsafter. Hier werden Obst und Gemüse mit Hilfe von sich langsam drehenden Pressschnecken schonend gepresst und dann durch ein Sieb gedrückt. Die Oberfläche der Pressschnecke ist meistens glatt, was verhindert, dass zu viel Sauerstoff in den Saft gelangt. Ein Slow Juicer arbeitet mit einer Drehgeschwindigkeit bis zu 1.400 Umdrehungen pro Minute. Durch die langsame und schonende Pressung bleiben alle Vitamine und Mineralien erhalten und gelangen unbeschadet in den gepressten Saft.

Vorteile:

  • Eignet sich für Obst und Gemüse, Blattgemüse, Kräuter und Gräser
  • Saftertrag ist höher als bei einem Zentrifugal-Entsafter
  • Vitamine und Mineralien bleiben erhalten
  • Arbeitet leiser als ein Zentrifugal-Entsafter

Nachteile:

  • Saftzubereitung dauert länger
  • Slow Juicer sind in der Regel teurer als Zentrifugal-Entsafter
  • Maximale Betriebsdauer von ca. 15 bis maximal 30 Minuten

Welches Obst und Gemüse kann man entsaften?

Grundsätzlich können fast alle Obst- und Gemüsesorten entsaftet werden. Hierzu gehören beispielsweise:

  • Äpfel
  • Orangen
  • Mandarinen
  • Kiwis
  • Trauben
  • Ananas
  • Kirschen
  • Pflaumen
  • Erdbeeren
  • Grapefruit
  • Reife Mangos
  • Melonen
  • Karotten
  • Rote Beete
  • Stangensellerie
  • Ingwer
  • Gurken
  • v.m.

Weniger gut eignen sich stärkehaltige Obst- und Gemüsesorten, wie beispielsweise Bananen, Mangos, Avocados oder Kürbis. Diese eignen sich besser zur Verwendung mit einem Mixer.

Was kann man noch herstellen mit einem Entsafter?

Mit einem Entsafter kann man nicht nur Saft pressen, sondern beispielsweise auch Mandelmilch oder Hummus herstellen. Weitere Möglichkeiten wären z.B. Tomatensoße oder Salsa, Sorbet oder sogar Nussbutter.

Wie reinigt man einen Entsafter?

Die meisten Entsafter lassen sich teilweise auseinandernehmen bzw. bestehen aus mehreren Teilen, sodass die Reinigung in der Regel recht einfach ist. Oftmals sind diese Teile auch spülmaschinenfest und lassen sich somit in der Spülmaschine reinigen. Ansonsten kann die Reinigung auch mit einer Bürste und etwas Wasser mit Spülmittel erfolgen. Die Reinigung ist jedoch sehr wichtig, da sich ansonsten schädliche Keime im Entsafter bilden können.

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Letzte Aktualisierung am 11.12.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API