Terrassenüberdachung: Die Terrasse vor Wind und Wetter schützen

Terrassenüberdachung: Die Terrasse vor Wind und Wetter schützen

Einfach abschalten und alle Sorgen aus dem Büro vergessen: Eigenheimbesitzer lassen mit Sicherheit gerne ihre Seele auf der Terrasse baumeln. Und dann kommt das Sommergewitter und zerstört die wohl verdiente Auszeit. Glücklicherweise gibt es eine Lösung für dieses Problem: Terrassenüberdachungen. Sie gibt es in vielen Formen, Farben und aus unterschiedlichen Materialien. Begabte Heimwerker können eine Terrasse samt Terrassenüberdachung auch selbst bauen.

Die Vorteile einer Terrassenüberdachung

  • Günstige Möglichkeit, die Terrasse, Bewohner und Gartenmöbel vor Regen, Schnee, Hagel und anderen Witterungseinflüssen zu schützen. Dieser Schutz sorgt gleichzeitig dafür, dass alle Elemente länger gut aussehen und weniger gepflegt werden müssen.
  • Das Terrassendach spendiert den Bewohnern Schatten – sowohl für den angrenzenden Raum als auch die Gäste auf der Terrasse.
  • Eine Terrassenüberdachungen hält warm: Warme Luft staut sich unter dem Dach und steigt nicht weiter nach oben. Die Bewohner können ihre Freizeit auch im Frühjahr und Herbst auf der Terrasse verbringen, ohne zu frieren.
  • Mit einer Terrassenüberdachung haben Eigenheimbesitzer mehr Privatsphäre. Die neugierigen Blicke der Nachbarn, die sich in höheren Wohnungen befinden, werden ausgesperrt.

Das passende Material wählen

Für Heimwerker ist Holz der Werkstoff der ersten Wahl: Er ist preiswert, stabil, für nahezu jedes Vorhaben geeignet und lässt sich äußerst einfach bearbeiten. Als natürlicher Werkstoff muss Holz aber auch vor Wind und Wetter geschützt werden. Heimwerker müssen also auch nach dem Eigenbau regelmäßig Holzschutzlasuren auftragen. Als Alternative zum Holz kommen für die Terrassenüberdachung auch Metall-Profile sowie Aluminium und Glas infrage. Erstere sind als Bausatz-Systeme im Handel erhältlich, sodass die Konstruktion besonders einfach ist. Bei Aluminium und Glas ist der Eigenbau schwieriger, stattdessen sollten Interessierte zu fertigen Lösungen greifen, die von Profis montiert werden.

Konstruktionsart für das Terrassendach

Eine Terrassenüberdachung ist im Grunde nichts weiter als ein Skelett, welches entweder am Haus angelehnt ist oder auf vier Stützen freisteht. Die gesamte Konstruktion lässt sich mit dem des Carports vergleichen. Werfen Sie deshalb einen Blick auf unseren Artikel „Carport planen, bauen und aufstellen leicht gemacht“.

Lichtdurchlässig oder blickdicht?

Terrassen grenzen in den meisten Fällen an dem eigenen Haus. In diesem Fall ist es womöglich sinnvoll, eine transparente oder transluzente Terrassenüberdachung zu wählen, die Licht zu den dahinter liegenden Räumen durchlässt. Konstruktionen aus Milchglas gehören zu den transluzenten Varianten während Polykarbonat-Doppelsteg-Platten komplett transparent sind. Wer dagegen völlige Privatsphäre wünscht und den neugierigen Blicken der Nachbarn ein Ende setzen möchte, greift zu einer opaken Terrassenüberdachung.

Übrigens: Nach Süden ausgerichtete Terrassen bekommen besonders viel Sonne ab. Eigenheimbesitzer sollten überlegen, wie sie zusätzlich Schatten spenden können, zum Beispiel mit Raff-Rollos oder einem untergehängten Sonnensegel.

Genehmigung für Terrassendach erforderlich?

Grundsätzlich ist es wichtig, die restlichen Rahmenbedingungen vor jeglicher Planung zu klären. Wie auch beim Carport wird für fast jede größere Konstruktion auch bei einer Terrassenüberdachung eine Genehmigung benötigt. Ob und wo das der Fall ist, hängt immer von der jeweiligen Gemeinde-Verordnung und Landesbauordnung ab. Bei diesem Thema hilft Ihnen das örtliche Bauamt, das zu solchen Beratungen verpflichtet ist, weiter.

Artikelbild: © Santiago Cornejo / Shutterstock

1 Kommentar

  1. Wolfgang Eisenhower 28.07.2016 08:57 Uhr

    Eine Terrassenüberdachung ist wichtig, um die Terrasse vor Wind und Wetter zu schützen. Allerdings gibt es verschiedene Materialen und Arten der Überdachung. Um für die persönlichen Ansprüche die optimale Überdachung zu finden, lässt man sich am besten von einem Fachmann beraten.

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