Sonnenblumen

Sonnenblumen

Seefahrer brachten sie im Jahre 1552 von Amerika nach Europa, doch ihre Wurzeln findet die Sonnenblume vor etwa 4000 Jahren in Mexiko. Sie wurde verehrt, für die Nahrung genutzt und diente auch rituellen Zwecken. Ab dem 19. Jahrhundert kam die wunderschöne Blume auch bei der Ölgewinnung zum Einsatz. Des Weiteren findet die Sonnenblume auch auf Gemälden ihren Platz, wie sie beispielsweise beim Sonnenblumen/Stillleben von Vincent van Gogh zu sehen ist.

Die Sonnenblume braucht ein sonniges Plätzchen

Die einjährige Pflanze wird im Frühjahr ausgesät, und damit sie sich wohlfühlt und sich zu einer wunderschönen Pflanze entwickeln kann, braucht die Sonnenblume einen sonnigen Standort. Doch Sonne allein reicht nicht aus, damit diese doch sehr anspruchsvolle Blume sich entfalten kann. Auch dem Boden kommt eine große Bedeutung zu: Er sollte Humus- und nährstoffreich sein.
Die Sonnenblume gilt als eine sehr beliebte Feld- und Wiesenblume, aber auch im heimischen Garten ist sie ein gern gesehener Gast.
Sie blüht in der Zeit von Juli bis Oktober und wendet ihre Blüte immer der Sonne zu – daher stammt auch der Name Sonnenblume.

Farben und Größe

Heute gibt es bis zu 60 unterschiedliche Sonnenblumenarten, die sich ähnlich und zeitgleich sehr unterschiedlich präsentieren. Die Farbnuancen reichen von unterschiedlichen Gelbtönen bis hin zu verschiedenen Brauntönen. Auch bei der Größe zeigen sich Unterschiede: Manche Pflanzenarten werden bis zu drei Meter hoch und verfügen über eine tellergroße Blüte, andere wiederum sind kleiner und treiben vom Stängel an verschiedenen Stellen aus. Diese werden gerne als Schnittblumen verwendet, während die „Riesen-Sonnenblumen“ durchaus als Sichtschutz gepflanzt werden können.

Die Sonnenblume als Nutzpflanze

Schon die Indianer nutzten die Sonnenblume als Heilpflanze und die fettreichen Samen bei der Nahrungszubereitung. Auch heute verschönern Sonnenblumen nicht nur die Gärten, vielmehr präsentieren sich die gigantischen und kräftigen Pflanzen sehr zahlreich auf Feldern. Dort werden sie extra als Nutzpflanze gesät und dienen zur Ölgewinnung, zur Herstellung von Vogelfutter und für den rohen Verzehr der Sonnenblumenkörner.
Im September ist Sonnenblumenernte, je nach Witterung kann die Ernte aber auch erst im Oktober erfolgen.

Wissenswertes und Interessantes

Sonnenblumen enthalten Fett- und Aminosäuren, die für den Menschen wichtig sind. Außerdem liefern sie neben Kalium, Kalzium und Magnesium auch unterschiedliche Vitamine und verfügen über weitere wertvolle Nährstoffe. Wer Sonnenblumenkerne bei der Ernährung verwendet, tut aktiv etwas für seine Gesundheit: Sonnenblumenöl wirkt sich durchaus positiv auf die Gefäße sowie auf das Herz-Kreislaufsystem aus. Ebenso wirkt das Sonnenblumenöl vorbeugend gegen Zahnfleischbluten und Blutarmut.
Als ein altes Hausmittel gilt Tee aus gerösteten Sonnenblumenkernen, der beim Husten zum Einsatz kommt und auch bei der Schönheit hat sich die Pflanze bewährt. Wer die Kerne der Sonnenblume gerne isst, darf sich über gesundes Haar, feste Nägel sowie schöne Haut freuen.

Artikelbild: © Zoom Team / Shutterstock

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